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Die Elfer-Entscheidungen: Für Streich „Wahnsinn“

VfL Wolfsburg Die Elfer-Entscheidungen: Für Streich „Wahnsinn“

Ein Elfmeter wurde gegeben, ein anderer nicht - das waren die beiden spielentscheidenden Szenen gestern beim 1:0 des VfL Wolfsburg im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen den SC Freiburg. Einen regten beide Entscheidungen von Schiri Tobias Stieler besonders auf: SCF-Trainer Christian Streich.

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Diskussionsbedarf: Kurz nach der VfL-Führung kommt Freiburgs Felix Klaus (r.) im 16er zu Fall.

„Das ist Wahnsinn!“, schimpfte Streich, als er Fernsehbilder der beiden Szenen sah. Den Zweikampf zwischen Daniel Caligiuri und Julian Schuster, der zum entscheidenden Strafstoß führte, bewertete Streich so: „Calli geht mit dem Körper rein, Julian geht weg. Das ist kein Elfmeter, weil der Calli nur darauf aus ist.“ Wolfsburgs Ex-Freiburger sah das anders: „Julian lässt das Bein stehen, die Berührung ist da“, so Caligiuri, der die Szene noch mal im Kabinengang mit Schuster besprach: „Er hat gemeint, dass ich einfädle, aber so war es nicht.“ Zudem habe ihm Schusters Kollege Oliver Sorg sogar Recht gegeben. Caligiuri: „Olli ist direkt zu mir gekommen und hat gesagt, das war ein Elfer.“

Kurz nach dieser Szene fiel auf der Gegenseite Felix Klaus im Zweikampf mit Maxi Arnold - kein Pfiff. „Wahnsinn“, stöhnte Streich hier, „das war viel klarer!“ Und auch VfL-Trainer Dieter Hecking gab zu: „Kann man geben.“

Streich wies zudem noch darauf hin, dass schon vor vier Wochen ein umstrittener Elfer in Wolfsburg für ein bitteres Gegentor gesorgt habe. „Da hatte unser Roman Bürki klar den Ball gespielt und es wurde gepfiffen. Jetzt wird die Mannschaft so bestraft, damit müssen wir jetzt umgehen.“

Den Elfer vor vier Wochen schoss Ricardo Rodriguez übrigens in dieselbe Ecke wie gestern. Landsmann Bürki im SCF-Tor ahnte es: „Ich weiß, dass der Rici variiert, und gegen Stuttgart war‘s die andere Ecke, also war diesmal diese wieder dran. Aber ich bin nicht rangekommen.“

apa/dik

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VfL Wolfsburg
Die Entscheidung: Julian Schuster bringt Daniel Caligiuri zu Fall (kl. Bild), den anschließenden Elfer verwandelt Ricardo Rodriguez gegen Roman Bürki.

Mühsam war‘s – aber der VfL steht zum dritten Mal in Folge im Halbfinale des DFB-Pokals. Mit 1:0 (0:0) gewann Wolfsburgs Fußball-Bundesligist heute Abend sein Viertelfinalspiel gegen den SC Freiburg. Der Sieg war nicht glanzvoll, aber verdient. Das Tor des Tages erzielte Ricardo Rodriguez per Foulelfmeter.

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