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Die Doppel-6: Maxis neue Heimat

VfL Wolfsburg Die Doppel-6: Maxis neue Heimat

Als torgefährlicher Mann für die Offensivzentrale hatte Maxi Arnold vor drei Jahren in seinen ersten Fußball-Bundesliga-Spielen für Furore gesorgt. In dieser Saison wurde der mittlerweile 20-jährige Sachse nach und nach umgeschult – jetzt ist das defensive Mittelfeld seine neue Heimat. Sieht er sich jetzt dauerhaft in dieser Rolle? „Ja“, meinte er nach dem 1:1 am Sonntag gegen Schalke, „ich denke schon“.

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Zum sechsten Mal in der Rückrunde auf der Doppel-6: Maxi Arnold (r.) spielte gegen Schalke (l. Leroy Sané) auf seiner neuen Stammposition.

Quelle: Boris Baschin

Achtmal stand Arnold in dieser Rückrunde in Pflichtspielen in der VfL-Startelf, dabei war er sechsmal ein Teil der Doppel-6. „Maxi ist eines unserer Riesentalente“, erklärt Trainer Dieter Hecking, „er hat in diesem Jahr viele Spielanteile“. Es sei schwer, „in der Offensive an einem Kevin De Bruyne vorbei zu kommen“, darum habe sich Arnold „neu arrangieren müssen.“

Und das hat er. „Wo ich besser aufgehoben bin, beurteilt der Trainer“, sagt er bescheiden, fügt aber auch gleich hinzu: „Die Position gefällt mir, man bekommt mehr Bälle als auf der 10, ist im Spielaufbau häufiger beteiligt. Ich beschwere mich auf keinen Fall.“

Dauerhaft auf der Doppel-6? An Luiz Gustavo kommt Arnold nicht vorbei, als dessen (torgefährlicherer) Nebenmann könnte er sich aber vor Josuha Guilavogui etablieren. Beim VfL schaut man genau hin, schließlich geht‘s ja auch darum, ob auf dieser Position zur neuen Saison noch Bedarf besteht. Mit dem Mainzer Johannes Geis (soll aber vor einem Wechsel nach Dortmund stehen) wurde bereits ein interessanter Kandidat gehandelt.

Hecking setzt zumindest vorerst auf Arnold. „Mit nur 20 Jahren“, so der Coach, „in dieser Mannschaft so viel Einsatzzeit zu bekommen, ist nicht selbstverständlich – und gegen Schalke hat Maxi sein Potenzial wieder angedeutet.“

apa

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