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„Die Chance auf einen Sieg ist diesmal am größten“

DFB-Pokal in Heidenheim „Die Chance auf einen Sieg ist diesmal am größten“

Heidenheim. Am Mittwochabend (18.30 Uhr) muss der VfL in der zweiten Runde des DFB-Pokals bei Zweitligist 1. FC Heidenheim ran. Schon zweimal hatte es im Pokal ein Duell mit dem Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gegeben, zweimal setzte sich der VfL durch. Und diesmal?

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Heidenheims Baumeister des Erfolgs: Seit neun Jahren hat Frank Schmidt (kl. Bild) beim FCH das Sagen an der Seitenlinie. Der Trainer führte den Klub von der Oberliga in die 2. Liga.

Quelle: Imago

Manuel Becker fragte bei FCH-Trainer Frank Schmidt nach. Seit neun Jahren dirigiert der gebürtige Heidenheimer sein Heimat-Team und hat es von der Oberliga in die 2. Liga geführt.

Herr Schmidt, wie ist gerade die Stimmung in Heidenheim?
Die ist nicht nur, aber auch wegen des VfL Wolfsburg gut. Wir sind voller Vorfreude auf das Spiel. Wir kennen den VfL aus der Vergangenheit ja auch ganz gut.

Aus den vergangenen Spielen im DFB-Pokal?
Genau. 2008/09 haben wir das erste Mal gegen Wolfsburg gespielt. Da waren wir noch Regionalligist und viel krasserer Außenseiter. Damals ist Wolfsburg auch Meister geworden. Bis zur Halbzeit haben wir noch gut mitgehalten, dann haben wir 0:3 verloren. Aber vor zwei Jahren war’s schon knapper. Da haben wir in Wolfsburg 1:0 geführt. Leider haben die Wolfsburger vor der Pause das 2:1 gemacht und das Spiel mit 4:1 nach Hause gebracht.

Dann wird es dieses Mal noch knapper?
Wir treten an, um das Spiel zu gewinnen. Na klar. Wir haben seit sieben Spielen nicht verloren - da hätte vor der Saison keiner mit gerechnet. Unser Saisonziel ist im dritten Jahr in dieser extrem schwer zu spielenden 2. Liga der komfortable Klassenerhalt. Aber die Chance auf einen Sieg gegen Wolfsburg ist dieses Mal sicher am größten. Im Pokal zu Hause haben wir vor ein paar Jahren schon Werder Bremen geschlagen und sind gegen Gladbach erst im Elfmeterschießen gescheitert.

Wie schätzen Sie die Lage in Wolfsburg ein?
Dass da Dieter Hecking nicht mehr Trainer sein würde, da hätte im Sommer sicher keiner mit gerechnet. Der VfL Wolfsburg hat seit sieben Spielen nicht gewonnen, da ist natürlich Nervosität da. Und auch wenn die Wolfsburger gegen uns sicher die Wende schaffen wollen, sie kommen mit wenig Selbstvertrauen - und genau da müssen wir den Hebel ansetzen.

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