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Die 24 Sekunden, in denen dieses Spiel kippte

VfL Wolfsburg Die 24 Sekunden, in denen dieses Spiel kippte

Wie gut ist der VfL nach vier Siegen in Folge wirklich? Die Partie beim Tabellenletzten der Fußball-Bundesliga sollte ein weiterer Gradmesser sein. Nach dem 1:1 in Nürnberg ordnete Wolfsburgs Trainer Dieter Hecking ein: „Es ist alles schon gut, aber noch nicht sehr gut.“

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20 Minuten vor Spielende: Statt den Abschluss zu suchen, legt Ivica Olic den Ball nochmal in den Rückraum (l.), wo Ivan Perisic in ungünstiger Schussposition den Abschluss völlig verzieht; im Gegenzug verlängert Adam Hlousek den Ball für Daniel Ginczek (u. l.), der anschließend nach innen zieht und schließlich trifft (u. r.) - es steht 1:1 statt 0:2.

Diese 24 Sekunden aus dem Spiel in Nürnberg verdeutlichen, warum der VfL nicht gewonnen hat! Erst spielt Stürmer Ivica Olic einen total missratenen Rückpass auf den schlecht postierten Ivan Perisic statt selbst das 2:0 zu machen. Und im Gegenzug können fünf Wolfsburger Verteidiger das 1:1 nicht verhindern.

„Man muss sich ärgern. Aber vielleicht braucht man auch diese Ergebnisse, um zu erkennen, dass wir noch nicht so gut sind“, meinte Manager Klaus Allofs - und erklärte: „Eine richtig gute Mannschaft macht das zweite Tor. Oder wenn man merkt, dass es ein Tag ist, an dem man fast nichts trifft, bekommt man eben keinen mehr hinten rein.“

Doch dem VfL, der mit einem Sieg weiter an der Champions League geschnuppert hätte, gelang beides nicht. „Wir waren die viele reifere Mannschaft und hatten reichlich Torchancen. Nur muss man die auch in einen klaren Vorsprung umsetzen. Wir müssen daran arbeiten, klarer nach vorn zu spielen“, so Allofs über den ersten Punkt, der den VfL von einer Spitzenmannschaft unterscheidet. Der Manager zählt zwei weitere auf: „Dass wir einem Gegner, der gegen den Abstieg spielt und alles versucht, gar keine Chance zulassen, ist uns leider nicht gelungen.“ Und: „Dann hatten wir nach dem Ausgleich eine Phase der Wut, in der wir Dinge gemacht haben, die wir mit klarem Kopf so nicht gewollt hätten.“

So sieht Allofs das Ergebnis als Ansatz, um zu lernen: „Ich finde es nicht schön, aber es gehört dazu, dass man bestraft wird, wenn man solche Fehler macht. So haben wir wieder viele Aufgaben für die nächsten Tage...“

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