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„Di Matteo war schon als Spieler ein richtig Guter“

VfL Wolfsburg „Di Matteo war schon als Spieler ein richtig Guter“

Schalkes Trainer Roberto Di Matteo - in seiner aktiven Karriere spielte er in Schaffhausen mit Bundestrainer Jogi Löw zusammen, später in Aarau mit Andreas Hilfiker. Der heutige Torwarttrainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten wurde mit Di Matteo Meister in der Schweiz und erinnert sich: „Di Matteo war schon als Spieler ein richtig Guter.“ Heute, wenn der VfL bei den Königsblauen spielt, gibt‘s das Wiedersehen.

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Heute und damals: Roberto Di Matteo als Schalke-Trainer (kl. Foto) und beim Meisterjubel in Aarau 1993.

Hilfiker erinnert sich noch bestens an seine erste Meisterschaft mit Aarau - das war 1992/93. „Es war eine verrückte Zeit damals“, sagt er. Der Klub hatte in der Saison vor dem Titelgewinn noch gegen den Abstieg gekämpft, holte dann Rolf Fringer (war auch mal Trainer beim VfB Stuttgart) als Coach und Di Matteo vom FC Zürich. „Und dann wurden wir gleich im ersten Jahr mit Di Matteo Meister“, so der VfL-Torwarttrainer schmunzelnd.

Hilfiker stand im Tor, der heutige Schalke-Trainer spielte Innenverteidiger. „Er hatte eine außergewöhnlich hohe Qualität, ein überragendes Spielverständnis - und einen Mords-Schuss“, schwärmt Hilfiker. „Auch neben dem Platz war er ein guter Typ, bodenständig. Das ist er auch geblieben.“

Nach nur einem Jahr trennten sich die Wege, der gebürtige Schweizer und Sohn italienischer Gastarbeiter wechselte zu Lazio Rom, später zum FC Chelsea, spielte 34 Mal für die italienische Nationalelf. Hilfiker: „Leider haben wir uns länger nicht mehr gesehen. Wenn sich die Aarauer Meistermannschaft getroffen hat, konnte entweder er oder ich nicht.“ Heute aber sehen sie sich. Wolfsburgs Torwarttrainer augenzwinkernd: „Nach dem Spiel werde ich hoffentlich zu ihm in die Kabine gehen können, um mir Glückwunsche zu unserem Sieg abholen zu können. Dann werde ich ihm für die nächsten Spiele alles Gute wünschen...“

eh

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