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Deshalb holt der VfL Klich zurück

VfL Wolfsburg Deshalb holt der VfL Klich zurück

Diese Nachricht hatte viele VfL-Fans überrascht: Die Wolfsburger ziehen bei Mateusz Klich die Rückkauf-Option und holen den polnischen Spielmacher wieder in die Fußball-Bundesliga. In der WAZ erklären Manager Klaus Allofs und Trainer Dieter Hecking die Gründe - und sagen, was sie mit ihm vorhaben.

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Bald in einem Team: Während des Länderspiels zwischen Polen und Deutschland standen sich Mateusz Klich (l.) und Maxi Arnold noch als Gegner gegenüber.

Vor drei Jahren hatte der VfL Klich als Spielmacher-Talent für 1,5 Millionen Euro Ablöse aus Krakau geholt. Gespielt hat er in der Bundesliga nie, lediglich zwölf Partien in der Regionalliga schaffte der Pole. Im Januar 2013 wurde Klich zum PEC Zwolle nach Holland verliehen, das ein halbes Jahr später eine Kaufoption zog. Doch nun kommt er wieder zum VfL, weil der seine Rückkaufoption zog - laut polnischen Medien für 750.000 Euro.

Doch warum gibt‘s für den 24-Jährigen eine zweite Chance aufs Bundesliga-Debüt in Wolfsburg? „Es macht mehr Sinn, dass er bei uns bleibt. Zwolle konnte ihn nicht halten, und in Holland wollte er auch nicht bleiben“, schildert Allofs. Vorrangig für die Rückholaktion seien sportliche Gründe gewesen. „Mateusz hat sich in der Eredivisie sehr gut entwickelt, er ist inzwischen polnischer Nationalspieler“, verweist der VfL-Manager auf gute Statistiken. Bei Zwolle war Klich unumstrittener Stammspieler, erzielte in 43 Ligaspielen sechs Tore und bereitete elf vor. Für Polens A-Auswahl stand er inzwischen elfmal auf dem Feld.

Jetzt soll er sich beim VfL zeigen. „Er hat seine Zeit in Holland genutzt, ich bin gespannt, welchen Eindruck er bei uns macht“, sagt Hecking, der den Mittelfeldspieler als offensiven Part der Doppelsechs sieht.

Für die Rückkehr nach Wolfsburg ackert Klich bereits hart. Mit einem persönlichen Trainer und Freunden läuft er fast täglich durch einen großen Landschaftspark bei Krakau.

rs

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