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Deshalb hofft Hecking auf eine starke Rückrunde

VfL Wolfsburg Deshalb hofft Hecking auf eine starke Rückrunde

Bayern-Jäger Nummer 1 – die Rolle, die dem VfL viele Experten und Bundesliga-Konkurrenten gerade zudenken, weisen die Wolfsburger Verantwortlichen vehement zurück. Und doch entdeckt VfL-Trainer Dieter Hecking zwei Aspekte bei seiner Mannschaft, die eine deutliche Weiterentwicklung beschreiben.

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Das macht Hoffnung auf eine starke Rückrunde: Trainer Dieter Hecking (l.) hat erkannt, dass sich beim VfL immer mehr Profis zu Führungsspielern entwickeln – wie Luiz Gustavo (2. v. r.). Und er empfindet es als Wertschätzung der Wolfsburger Entwicklung, dass sich Top-Vereine für Leistungsträger wie Ricardo Rodriguez (M.) interessieren.

Das macht Hoffnung auf eine starke Rückrunde. Wolfsburgs Coach: „Wir müssen es ab nächstem Samstag beweisen – aber ich habe so ein Gefühl, dass da noch ein Tick mehr von der Mannschaft kommt. Sie will angreifen und kann mehr gewinnen als verlieren.“
Mehr Führungsspieler!

Gute Einzelkicker, aber wenige, die vorangehen – das war lange ein Wolfsburger Problem. „Jetzt entwickeln sich immer mehr Spieler dahin. Auch einige, die schon länger beim VfL sind“, sagt Hecking. Einer sei Luiz Gustavo. „Er war zuletzt im Training der, der die anderen mitgezogen hat“, schildert der Trainer, der länger mit dem Brasilianer gesprochen hat. „Er meinte, dass wir jetzt dranbleiben müssen. Luiz will unbedingten Erfolg.“

Das spüre Hecking auch bei einigen anderen. Er nennt Maxi Arnold, Ivica Olic und Diego. Und er stellt Diego Benaglio besonders heraus. „Er war auch nicht immer ganz glücklich mit seinem VfL. Aber jetzt sieht er, dass hier etwas entstehen kann.“
Interesse an VfLern steigt!

Die Lobeshymnen der Konkurrenz seien verfrüht, aber nicht schlecht, so Hecking: „Was man uns nach einem halben Jahr Arbeit schon zutraut, zeugt von Respekt.“

Anerkennung steckt auch dahinter, wenn sich immer mal Klubs um Leistungsträger wie Luiz Gustavo oder Ricardo Rodriguez bemühen. „Gute Spieler werden immer das Interesse anderer Vereine auf sich ziehen. Ich halte es für eine Wertschätzung, wenn man liest, welche Top-Vereine ein Auge auf unsere Leute werfen. Man merkt, dass der VfL-Marktwert gestiegen ist“, so Hecking, der sich aber keine Sorgen vor dem Verlust der Stars macht: „Es heißt nicht, dass sie gleich gehen werden. Denn wir können ihnen inzwischen auch eine bessere Perspektive bieten.“

rs

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