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Derby als Familienduell: Caligiuri gegen Caligiuri

VfL Wolfsburg Derby als Familienduell: Caligiuri gegen Caligiuri

Am Samstag wird sich eine Fußball-Grenze quer durch viele Familien der Region ziehen. Beim Bundesliga-Derby zwischen Wolfsburg und Braunschweig wird für verschiedene Farben gefiebert - und auch auf dem Platz gibt es ein Familienduell. Daniel Caligiuri spielt für den VfL, sein Bruder Marco für die Eintracht.

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Am Samstag Konkurrenten: Daniel (l.) und Marco Caligiuri beim Marseille-Testspiel des VfL vor der Saison.

Aufgewachsen im Schwarzwald, trennten sich die Wege der Brüder schon bei den ersten Jugendvereinen. Daniel Caligiuri: „Gemeinsam haben wir das letzte Mal als Kinder im Garten zusammengespielt.“ Dafür ist das Derby am Samstag bereits das vierte Spiel gegeneinander, die Bilanz ist ausgeglichen. In der Bundesliga gab es ein Unentschieden, einmal gewann Marco mit Mainz. Im Pokal siegte Daniel mit Freiburg. Am Samstag ist er mit dem VfL Favorit, den Braunschweigern fiel bisher unter anderem das Toreschießen schwer. „Bei uns werden sie auch keines schießen“, so Daniel Caligiuri schmunzelnd, „damit können sie dann in zwei Wochen anfangen.“

Privat haben die beiden Halbitaliener einen engen Kontakt. „Wir schreiben pro Tag mindestens eine SMS“, sagt Daniel Caligiuri, der in Braunschweig nur etwa zwei Kilometer von Marco entfernt wohnt. Aber der private Kontakt wird in dieser Woche etwas eingedampft. „Es gibt ein Abkommen, dass wir vor einem Duell nicht über Fußball sprechen“, verrät Marco, der in dieser Saison auch schon einige Male in der VW-Arena zuschaute.

„Wir sprechen zumindest nicht über unsere Strategien. Was geheim ist, bleibt geheim“, so Daniel, der noch einen großen Wunsch hat: „Mit Marco gemeinsam in einer Bundesliga-Mannschaft zu spielen, das wäre ein Traum.“ Und vor allem für den italienischen Papa ein Nervenbalsam. Daniel: „Für ihn sind solche Spiele schwieriger als für uns.“

rs

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