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Derby: VW schweigt

VfL Wolfsburg Derby: VW schweigt

Die Derby-Blamage und sein großes Echo: In den Medien wird die Situation des VfL analysiert. Die Spieler versuchen, sich zu erklären, die Verantwortlichen kämpfen um Lehren aus der Pleite und um Normalität, und die Fans schimpfen oder wenden sich ab. Nur Volkswagen schweigt - und stärkt damit Manager Klaus Allofs den Rücken.

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Sichtlich bedient: VW-Boss Martin Winterkorn beim Derby.

VW-Chef Martin Winterkorn hatte die VW-Arena am vergangenen Samstag schnell verlassen. Die Aufsichtsrats-Bosse des VfL, Francisco Garcia Sanz und Stefan Grühsem, die der VW-Führungsetage angehören, sind für Fragen über den VfL nicht zu erreichen. Die WAZ erfuhr: Es ist kein Terminstress, sondern eine Strategie. Der Konzern will den Verein (eine 100-prozentige Tochter) selbst aus dem Schlamassel kommen lassen. Man wolle nicht öffentlich auf die Mannschaft hauen, sondern die Chance geben, den vor dem Derby eingeschlagenen Weg in Ruhe weitergehen zu können.

Mit dieser Verhaltensweise stärkt VW vor allem Allofs den Rücken. Der Manager soll sich in der ersten großen Krise seit seinem Amtsantritt vor knapp einem Jahr beweisen, ohne dabei an Autorität zu verlieren. Dass VW von Allofs und dessen bisher geleisteten Arbeit restlos überzeugt ist, stellten Garcia Sanz und Grühsem unlängst im großen WAZ-Interview dar.

rs

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