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Der vierte Sieg nach einem Rückstand

VfL Wolfsburg Der vierte Sieg nach einem Rückstand

Bei Rückstand ist noch lange nichts verloren! Beim 2:1-Sieg in Berlin hatte der VfL am Sonntag bereits zum sechsten Mal in dieser Saison nach einem Rückstand noch gepunktet. Meistens dreht der Wolfsburger Fußball-Bundesligist seine schlecht laufenden Spiele sogar noch in einen Sieg.

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Sieg trotz Rückstands: Antony Modeste (Hoffenheim, o. l.), Tobias Werner (Augsburg, o. r.), Marco Reus (Dortmund, u. l.) und Per Skjelbred (Hertha, u. r.) brachten ihr Team jeweils in Führung, am Ende jubelte dennoch der VfL (M. Daniel Caligiuri und Ricardo Rodriguez).

Gegen Hoffenheim, in Augsburg, gegen Dortmund und nun bei der Hertha - immer hatte der VfL das 0:1 hinnehmen müssen, immer gewann er noch mit 2:1. Zudem schafften die Wolfsburger in Gladbach nach einem 1:2-Rückstand noch das 2:2-Unentschieden. Und auch beim 1:1 gegen Hamburg stand es zunächst 0:1.

So oft Rückstände in Siege hat nur noch der FC Bayern in dieser Saison verwandelt. Entsprechend wütend war VfL-Trainer Dieter Hecking, als er nach dem Sieg in Berlin von einem TV-Team gefragt wurde, warum seine Mannschaft Mentalitätsprobleme habe. „Wir kommen öfter mal schwer ins Spiel, das stimmt. Aber dass wir Probleme mit der Einstellung haben, kann ich nur ins Reich der Fabeln verweisen“, so der Coach, der seine Profis lobt: „Dass wir so oft einen Rückstand drehen, zeigt den Super-Charakter dieser Mannschaft.“ Und den Unterschied zur Vorsaison: Da gewann der VfL insgesamt nur zweimal nach 0:1-Rückständen - in Dortmund (3:2) und Freiburg (5:2).

So schön es auch sein mag, Spiele zu drehen - in Rückstand zu geraten, wünschen sich die VfL-Verantwortlichen freilich nicht. „Im Idealfall lassen wir es gar nicht so weit kommen, dass wir in Rückstand geraten“, sagt Manager Klaus Allofs.

Und Hecking weiß: „Das geht nicht immer gut.“ Dafür geht‘s dann in der zweiten Hälfte immer richtig los. 22 seiner 35 Tore hat der VfL nach der Pause gemacht. „Es geht darum, zuzulegen, um jeden Preis gewinnen zu wollen. Das sehe ich positiv“, so Allofs.

rs

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