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Der große VfL-Frust: „Es ist nur traurig“

VfL Wolfsburg Der große VfL-Frust: „Es ist nur traurig“

Schade, schade! Der VfL hätte das Finale im DFB-Pokal gestern Abend erreichen können - wenn er seine Chancen besser genutzt hätte. Der Frust bei den Wolfsburger Bundesliga-Fußballern war nach dem 0:2 bei Borussia Dortmund verständlicherweise groß.

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Frust und Enttäuschung, aber auch Applaus für die eigenen Fans: Der VfLer gestern nach dem Pokal-Aus in Dortmund.

Quelle: Foto: Kaletta

So viele Möglichkeiten - aber kein Tor. Nach 19 Pokalpartien in Folge gelang dem VfL gestern kein eigener Treffer. „Das ist sehr enttäuschend“, fasste Mittelfeldlenker Kevin De Bruyne die Gefühlslage im Team knapp zusammen. Stürmer Ivica Olic setzte noch einen drauf: „So auszuscheiden, schlimmer geht‘s nicht.“ Und der Ex-Dortmunder Ivan Perisic sagte: „Es ist nur traurig. Du machst so ein gutes Spiel und am Ende kriegst du nichts.“

Wobei das nicht ganz richtig ist: Das Finale in Berlin wurde zwar verpasst. Aber der VfL bekam viel, viel Lob für seine engagierte Leistung. Bis zum Ende kämpften, rackerten und sprinteten die Wolfsburger übers ganze Feld. „Die Mannschaft hatte mehr verdient“, lobte auch Manager Klaus Allofs. „Allein die Kaltschnäuzigkeit im Abschluss hat gefehlt. Die hatte Dortmund uns voraus.“

Der Dortmunder Trainer Jürgen Klopp (l) und sein Wolfsburger Kollege Dieter Hecking unterhalten sich vor dem Spiel.

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Über eine Szene regte sich der VfL-Manager aber auch hinterher noch auf: die frühe Gelbe Karte für Luiz Gustavo schon in der siebten Minute. „Frechheit“, schimpfte Allofs. „Beim nächsten Schritt zu spät hätte Luiz gleich Gelb-Rot gesehen, er war gehemmt dadurch. Das hat das Spiel beeinflusst.“

Raus mit Applaus - und heute drücken die Wolfsburger dem FC Bayern im zweiten Halbfinale die Daumen. Denn wenn die Münchner zu Hause gegen den Zweitligisten Kaiserslautern weiterkommen, reicht in der Liga auch Platz sieben für Europa. De Bruyne geht daher schon einen Schritt weiter: „Wir können glücklich damit sein, wie wir in Dortmund gespielt haben. Aber wir müssen jetzt schnell weitermachen und einen Platz für die Champions League erreichen.“

rs

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