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Der VfL will noch einen Abwehrspieler holen

VfL Wolfsburg Der VfL will noch einen Abwehrspieler holen

Blauer Himmel, über 30 Grad - am Samstagmittag begann für den VfL das Trainingslager in Bad Ragaz in der Schweiz. Bis Freitag wird sich Wolfsburgs Fußball-Bundesligist im Heidiland auf die Saison vorbereiten. Der Empfang der Profis war stilecht - ein Mädchen und ein Junge (als Heidi und Geißenpeter verkleidet) sagten Grüezi! Aber: Der VfL kam mit Sorgen - und schaut sich nach Verstärkungen für die Defensive um.

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Begrüßung in Bad Ragaz: Am Samstag kam der VfL-Bus in der Schweiz an. Viele Fans waren dabei, als die Wolfsburger das Hotel bezogen (kl. Bild, l.), dann ging‘s für die Profis auch schon bald auf den malerisch gelegenen Trainingsplatz (kl. Bild, r.).

Quelle: Boris Baschin

Nach den Ausfällen von Patrick Ochs (Kreuzbandriss, sechs Monate Pause) und Felipe Lopes (fällt mit Duchblutungsstörungen mindestens drei Monate aus) hatte es am Freitag beim 1:3 im Test beim VfL Bochum mit Christian Träsch den nächsten Langzeitverletzten gegeben. „Wir müssen davon ausgehen, dass Christian bis Ende September ausfällt“, sagte Manager Klaus Allofs nach der Ankunft in dem 5500-Einwohner-Örtchen.

Träsch, der rechts hinten und im defensiven Mittelfeld spielen kann, hatte sich am Schultereckgelenk verletzt. Klarheit wird es heute nach einer Kernspin-Untersuchung geben. Aber: „Er muss jetzt erst einmal operiert werden. So wie das aussah, ist wohl was am Bandapparat kaputt“, so Allofs, der in Absprache mit Trainer Dieter Hecking Bastian Schulz (defensiver Mittelfeldspieler) vom VfL II nach Bad Ragaz nachreisen ließ.

Jetzt will Allofs handeln. Denn: „Christian war bei uns für hinten rechts oder als Sechser ein Thema. Unsere Pläne sind durchkreuzt worden. Im Defensivbereich sollten wir nun schauen“, so der Manager, der „im Idealfall“ jemanden finden will, der sowohl im defensiven Mittelfeld als auch in der Innenverteidigung spielen kann. Auf VfL-Kandidat Josuha Guilavogui (Atletico Madrid) treffe das nicht zu, so der Manager. Auch für hinten rechts, wo nur noch Zugang Sebastian Jung übrig bleibt, schließt der Manager einen weiteren Transfer nicht aus: „Wir müssen sehen, wie wir das gelöst bekommen.“

eh

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