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Der VfL war der Top-Aufholjäger

VfL Wolfsburg Der VfL war der Top-Aufholjäger

Stehaufmännchen, Aufholjäger, Rückstanddreher - kein Fußball-Bundesligist hat diese Qualitäten in der abgelaufenen Saison besser verkörpert als der VfL. Unser Statistikpartner Opta zeigt aber auch: Wolfsburgs Umgang mit Führungen war noch nicht Europa-tauglich...

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Der größte Aufhol-Hammer! Frankfurt hatte in Wolfsburg 1:0 geführt, aber mit diesem spektakulären Schuss sicherte Naldo kurz vor Schluss noch den 2:1-Sieg des VfL.

Quelle: Imago 16238336

In 24 der 34 Saisonspiele lag der VfL vorn - ein ganz starker Wert. Denn nur Meister Bayern und Vize Dortmund führten in noch mehr Partien. Und in der Hinrunde bedeuteten Wolfsburger Vorsprünge fast immer auch Siege: Elf solcher Begegnungen gab es - und nur in Nürnberg (1:1) und Gladbach (2:2) keinen Dreier. Auch von den 13 Rückrunden-Spielen mit Führung(en) endeten zwei remis (1:1 in Braunschweig und 2:2 gegen Freiburg) - diesmal setzte es aber auch zwei Niederlagen (1:6 gegen Bayern und 1:2 in Dortmund). Heißt unterm Strich: 14 Punkte nach Führung verspielt.

Die Gegenrechnung: In 19 Partien lag der VfL (auch) zurück, holte dann aber noch 21 Zähler - der Liga-Topwert! Dreimal rettete Wolfsburg ein Remis (1:1 gegen den HSV, 2:2 in Gladbach, 1:1 gegen Augsburg) - und feierte sechsmal sogar noch Siege (2:1 gegen Hoffenheim, 2:1 in Augsburg, 2:1 gegen Dortmund, 2:1 bei Hertha, 2:1 gegen Frankfurt, 4:1 gegen Nürnberg). Trainer Dieter Hecking dazu: „Dass wir so oft einen Rückstand drehen, zeigt den Super-Charakter dieser Mannschaft!“

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