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Der VfL vor seiner „Zwischenprüfung“

VfL Wolfsburg Der VfL vor seiner „Zwischenprüfung“

Auswärts hat der VfL in dieser Saison noch keinen Punkt geholt. Und nun geht‘s ausgerechnet in zwei Stadien, in denen es mit einem Bundesliga-Dreier für die Wolfsburger Fußballer noch nie geklappt hat. Am 28. September warten die Bayern, am kommenden Samstag erstmal Bayer. Für VfL-Trainer Dieter Hecking ist die Partie in Leverkusen „eine Zwischenprüfung“.

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So sieht das doch gut aus: Vielleicht können Spielmacher Diego (r.) und der VfL die Leverkusener einfach links liegen lassen.

16 Anläufe gingen schief – gelingt dem VfL nun endlich der erste Sieg in Leverkusen? „Das liegt an uns“, sagt Hecking. „Wenn wir unsere Hausaufgaben machen und unsere Spielweise durchbringen, sehe ich Chancen, etwas in Leverkusen zu holen.“

Natürlich sei der Gegner stark. „Ich sehe es als eine nächste Herausforderung für unsere Mannschaft. Sind wir in der Lage, die starke Offensive von unserem Tor wegzuhalten? Kommen wir selbst zu Chancen? Es ist eine Zwischenprüfung für unsere Spieler, wie weit sie in der Entwicklung schon an solch einer Mannschaft dran ist“, so Hecking.

Was dem Trainer Mut macht: „Es könnte ein ähnliches Spiel wie gegen Schalke werden. Leverkusen spielt einige Tage später in der Champions League gegen Manchester United...“ Als der VfL die Schalker mit 4:0 geputzt hatte, hatten die Königsblauen das wichtige Champions-League-Quali-Spiel gegen Saloniki vor der Brust. „Da hatten wir einen überragenden Zeitpunkt erwischt. Vielleicht jetzt wieder...“

Was den Fans Mut machen kann: Hecking weiß, wie man in Leverkusen gewinnt, schaffte das mit Nürnberg (3:0) und Hannover (1:0). Diese Erfahrung fehlt dem VfL noch – bis Samstag. Hecking: „Wir laufen unseren beiden bisherigen Auswärts-Niederlagen hinterher, haben jetzt die dritte Chance, etwas zu machen.“ Vielleicht als guter Start in harte Wochen. Es folgen die Partien gegen Hoffenheim, im Pokal gegen Ahlen und in München. „Das sind knackige Wochen für uns“, so Hecking.

rs/eh

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