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Der VfL verpasst die wohl letzte Chance

VfL Wolfsburg Der VfL verpasst die wohl letzte Chance

Es lag ein merkwürdiges Gefühl der Belanglosigkeit über diesem Spiel, auch wenn es dafür streng genommen keinen Grund gab. Zwischen den beiden vereinshistorischen Highlight-Spielen des VfL gegen Real war die Fußball-Bundesliga-Partie am Samstag gegen Mainz 05 eigentlich wichtiger.

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Ergebnisfrust: Naldo, Dante und Bas Dost (von links) nach dem 1:1 des VfL gegen Mainz 05.

Quelle: Photowerk (bb)

Manchmal war das auch zu spüren, manchmal eben nicht. Und so sprang am Ende ein 1:1 (0:0) heraus, dass den Mainzern genug war. Für Wolfsburg war‘s viel zu wenig.

André Schürrle hatte zur VfL-Führung getroffen, der eingewechselte Jairo Samperio den Ausgleich erzielt. Die Chance der Wolfsburger, auch im nächsten Jahr wieder international zu spielen, ist damit nicht nur kleiner geworden, sie ist fast weg. VfL-Manager Klaus Allofs sagte dazu das, was man in so einer Situation sagen muss: „Wir müssen weiter Druck ausüben auf die, die vor uns sind. Ich will mir nicht am Ende der Saison vorwerfen lassen, dass hier und da noch etwas möglich gewesen wäre. Wir werden jetzt nicht in den Urlaubsmodus schalten.“

Sechs Punkte Rückstand sind‘s weiterhin auf Rang sieben, der wahrscheinlich wenigstens noch für die Europa-League-Quali reicht. „Ein Punkt war mit Blickrichtung auf Europa zu wenig“, befand auch Trainer Dieter Hecking. Ein Satz, den er zuletzt nach Bundesliga-Spielen häufiger sagen muss. Diesmal allerdings war der Trainer aber zumindest mit der Leistung einigermaßen einverstanden. „So, wie das Spiel lief, kann ich mit dem einen Punkt leben - in den Spielen davor haben wir deutlich mehr liegen lassen.“

Und dann war er wieder da, dieser Anflug von Belanglosigkeit, der angesichts der Erinnerung an Mittwoch und der Vorfreude auf das Spiel am Dienstag verständlich ist. Denn weil diese Duelle mit Madrid eben besondere körperliche und mentale Belastungen mit sich bringen, sei, so Hecking, „die Leistung gegen Mainz in Ordnung.“

apa/eh

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