Volltextsuche über das Angebot:

1 ° / -8 ° wolkig

Navigation:
Der VfL spielt 1:1 bei 1899 Hoffenheim

VfL Wolfsburg Der VfL spielt 1:1 bei 1899 Hoffenheim

Der VfL Wolfsburg kommt in der Fußball-Bundesliga weiter nur mühsam in die Gänge. Die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking erreichte dank eines Treffers von Ivica Olic in der 89. Minute gerade noch ein 1:1 (0:0) bei 1899 Hoffenheim und wartet nach drei Spieltagen weiter auf den ersten Sieg.

Voriger Artikel
Madita darf in Naldos Loge
Nächster Artikel
Dem VfL fehlen nicht nur Punkte

Kein Sieger: Der VfL (l. Sebastian Jung) kam bei 1899 Hoffenheim nicht über ein 1:1 hinaus.

Anthony Modeste (56.) hatte vor 23.813 Zuschauern in der Sinsheimer Rhein-Neckar-Arena die Führung für die Kraichgauer erzielt, die ungeschlagen bleiben.

Josuha Guilavogui sah in der Nachspielzeit noch Gelb-Rot beim VfL. Die Wolfsburger legten damit auch nur eine mäßige Generalprobe für den Europa-League-Start am Donnerstag beim FC Everton hin.

Bei den Niedersachsen hütete Diego Benaglio nach überstandener Virusinfektion wieder das Tor. Der Schweizer bekam in einer munteren Partie gleich zu Beginn ordentlich zu tun gegen angriffsfreudige Hoffenheimer, bei denen Modeste für Kevin Volland (Trainingsrückstand nach Rückenbeschwerden) stürmte und Routinier Sejad Salihovic erstmals in dieser Saison in der Startelf stand.

Hoffenheims Andreas Beck (l) hat den Ball vor Wolfsburgs Daniel Caligiuri erobert.

Zur Bildergalerie

Der Bosnier hatte auch die erste Chance nach herrlichem Zuspiel von Modeste und scheiterte in der 8. Minute an Benaglio. Die Anfangsoffensive der Gastgeber aber war nach einer Viertelstunde fast schon verpufft. Mit energischen Einzelleistungen brachten sich Daniel Caligiuri (17.), Kevin de Bruyne (25.), Ivica Olic (30.) und Junior Malanda (33.) in vielversprechende Schusspositionen und die TSG in Schwierigkeiten. Pechvogel Malanda gehörte trotz seiner peinlichen Fehlschüsse beim FC Bayern und gegen Frankfurt zur Anfangsformation, ebenso wie der zuletzt formschwache brasilianische Nationalspieler und Ex-Hoffenheimer Luiz Gustavo.

Im Laufe der ersten Halbzeit musste sich die Mannschaft von Trainer Markus Gisdol immer mehr das Spiel des Gegners aufdrängen lassen. Salihovic schied zudem zur Pause verletzt aus und wurde durch Tarik Elyounoussi ersetzt.

Gas geben hieß es für die Hoffenheimer auch nach Wiederanpfiff. Mit einem gefährlichen Kopfball von Torjäger Roberto Firminho meldete sich die TSG zurück - Maximilian Arnold rettete auf der Torlinie. Ausgerechnet der zuvor meist unglücklich agierende Modeste war dann bei einem abgefälschten Schuss von Kapitän Andreas Beck zur Stelle und bugsierte das Leder zum 1:0 ins Netz.

Das war bitter für die bis dahin überzeugenden Gäste. Zumal de Bruyne wenige Minuten später frei vor Torhüter Oliver Baumann den Ball übers Tor schoss. So brachte Hecking in Aaron Hunt einen weiteren Offensivmann, auf der Gegenseite kam Volland ins Spiel. Der deutsche Meister von 2009 nutzte dann die Phase, als Hoffenheims Abwehrchef Ermin Bicakcic nur noch angeschlagen über den Rasen humpelte: Olic fand die Lücke zum Ausgleich. Auf der Gegenseite rettete Sebastian Jung Sekunden vor dem Abpfiff auf der Torlinie bei einem Beck-Kopfball.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
VfL Wolfsburg
Nachdenklich: VfL-Trainer Dieter Hecking am Samstag während des Spiel bei 1899 Hoffenheim.

Nur der Kapitän redete, der Rest der VfL-Mannschaft durfte sich am Samstag nach dem 1:1 bei 1899 Hoffenheim um die Interview-Zone herumdrücken. So sprachlos reagieren eigentlich nur Klubs, die sich in einer echten sportlichen Krise befinden. Das ist Wolfsburgs Fußball-Bundesligist nach eigener Aussage (noch) nicht. Wirklich nicht?

mehr