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Der VfL schlägt Nürnberg mit 4:1

VfL Wolfsburg Der VfL schlägt Nürnberg mit 4:1

Der VfL Wolfsburg hat dank seiner belgischen Winterzugänge Kevin De Bruyne und Junior Malanda einen weiteren Schritt in Richtung Champions League gemacht. Der niedersächsische Fußball-Bundesligist stürzte den 1. FC Nürnberg mit 4:1 (2:1) in noch größere Abstiegsnot.

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Jubel beim VfL: Die Wolfsburger haben Nürnberg mit 4:1 geschlagen.

Ivica Olic (19. Minute) und Ivan Perisic (22.) jeweils nach Vorarbeit von De Bruyne sowie Malanda (69.) und nochmals Perisic (82.) bescherten dem VfL den auch in dieser Höhe verdienten Sieg. Nürnberg war durch Markus Feulner (8.) in Führung gegangen.

Fast über die gesamten 90 Minuten enttäuschten die Franken vor 28.431 Zuschauern jedoch und kassierten die dritte Niederlage in Serie. Mit 26 Punkten bleibt das Team von Trainer Gertjan Verbeek Tabellenvorletzter. Wolfsburg hingegen schob sich durch den Sieg auf Platz vier, der am Ende zur Champions-League-Qualifikation berechtigen würde. Mit einer starken Vorstellung schoss sich der VfL zugleich warm für das Halbfinale im DFB-Pokal am Dienstag bei Borussia Dortmund. "Über Dortmund fahren wir nach Berlin" sangen die VfL-Fans schon früh im ersten Durchgang.

Dabei hatte das Spiel alles andere als gut begonnen für das Team von Trainer Dieter Hecking. Die stark abstiegsbedrohten Nürnberger wurden von gut 1000 "Club"-Fans begleitet und lautstark unterstützt. "Letzte Chance nutzen" stand auf einem Plakat, mit dem die FCN-Profis nach sechs Niederlagen aus zuvor sieben Spielen begrüßt worden waren. Gegen die spielerisch überlegenden und spielbestimmenden Wolfsburger ging Nürnberg auch überraschend in Führung.

Beim für Wolfsburgs Ersatz-Keeper Max Grün unhaltbaren Schuss sah VfL-Kapitän Naldo alles andere als gut aus. Der Brasilianer ließ sich von Feulner mit einer einfachen Körpertäuschung narren. Das Tor war zugleich der 1400. Treffer in der Nürnberger Bundesliga-Historie.

Wolfsburg war indes nicht lange beeindruckt und schnürte die Gäste fortan in deren Hälfte ein. Ein Doppelschlag durch Torjäger Olic und Perisic nach 20 Minuten war der verdiente Lohn. Beide Tore bereitete der zuletzt kritisierte 20-Millionen-Euro-Zugang De Bruyne vor. Vor allem Olic wurde bei seinem Ausgleich mit einem glänzenden Pass des Belgiers bedient. Zu allem Überfluss für Nürnberg verletzte sich vor dem 1:2 Mike Frantz, der durch José Campaña ersetzt werden musste.

Bundesliga: Schwacher Gegner, cooler VfL und am Ende ein Sieg. Vor 28.500 Zuschauern gewann Wolfsburgs Fußball-Bundesligist am Samstag gegen den 1. FC Nürnberg mit einem 4:1.

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Gegen harmlose Franken hatte Wolfsburg fortan wenig Mühe und drückte weiter. Vor allem De Bruyne fiel immer wieder mit tollen Pässen auf, hatte allerdings im Mittelfeld auch viel zu viel Platz. Trotz der frühen Führung blieb Nürnberg im Angriff extrem blass. Auch im zweiten Durchgang gewährten die Franken dem VfL zuviel Raum. Torchancen hatten nur die Niedersachsen. "Club"-Coach Verbeek quittierte das ängstliche Spiel seines Teams immer wieder mit Kopfschütteln an der Seitenlinie. Angetrieben vom bärenstarken De Bruyne steuerte Wolfsburg einen Angriff nach dem anderen auf das Gästetor. Ein eigener Treffer blieb dem Zugang vom FC Chelsea jedoch verwährt.

Die Vorentscheidung besorgte dagegen sein Landsmann Malanda bei einem der unzähligen Konter im zweiten Durchgang. Beide Belgier waren erst im Winter nach Wolfsburg gekommen. Den Schlusspunkt setzte Perisic mit seinem zweiten Treffer. In der Schlussphase kam noch der Portugiese Vieirinha zu seinem viel umjubelten Comeback nach monatelanger Verletzungspause.

dpa

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