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Der VfL schlägt Frankfurt mit 2:1

VfL Wolfsburg Der VfL schlägt Frankfurt mit 2:1

Ersatz-Kapitän Naldo hat den VfL Wolfsburg höchstpersönlich weiter Richtung Europa geschossen. Der Spielführer des Fußball-Bundesligisten erzielte in der 89. Minute mit einem Traumtor aus 35 Metern den Siegtreffer zum 2:1 (0:1) für den Werksklub gegen Eintracht Frankfurt.

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Last-Minute-Sieg: Der VfL (r. Maxi Arnold) gewann mit 2:1 gegen Frankfurt.

Nach dem Rückstand durch Stefan Aigner in der elften Minute hatte zuvor Routinier Ivica Olic (69.) für die Mannschaft von Trainer Dieter Hecking ausgeglichen.

Mit dem Sieg vor 29.159 Zuschauern in der Volkswagen-Arena verbesserten die Hausherren ihr Punktekonto auf 47 Zähler und halten damit engen Kontakt zu den Champions-League-Rängen. Bayer Leverkusen hat als Vierter nur noch einen Punkt Vorsprung. Für die Eintracht (32) von Ex-Wolfsburg-Coach Armin Veh bedeutete der späte Gegentreffer nach zuletzt zwei Siegen nacheinander ein Rückschlag im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-Bundesliga.

Dabei hatten die Frankfurter den Wölfen zunächst sogar den Schneid abgekauft und so losgelegt, wie es sich Veh gewünscht hatte: "Wir müssen versuchen, dem Gegner den Spaß zu nehmen." Das gelang schon nach gut zehn Minuten, als Aigner mit seinem vierten Saisontor nach einem zuvor wegen Abseits aberkannten Treffers von Martin Lanig für die Führung der Gäste sorgte.

Ersatz-Kapitän Naldo hat den VfL Wolfsburg höchstpersönlich weiter Richtung Europa geschossen. Der Spielführer des Fußball-Bundesligisten erzielte in der 89. Minute mit einem Traumtor aus 35 Metern den Siegtreffer zum 2:1 (0:1) für den Werksklub gegen Eintracht Frankfurt.

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Nach einem Zweikampf auf Höhe der Mittellinie, bei dem sich Wolfsburgs Timm Klose verletzte, landete der Ball via Kopfballvorlage von Tranquillo Barnetta bei Aigner. Der schüttelte Naldo im Laufduell ab, der anstelle des verletzten Stammkeepers Diego Benaglio erstmals die VfL-Mannschaft als Kapitän aufs Feld geführt hatte, und schob an Benaglio-Ersatzmann Max Grün vorbei ins Tor.

Dass die Eintracht Leistungsträger wie Spielführer Pirmin Schwegler (Grippe), den verletzten Torjäger Alexander Meier oder den gesperrten ehemaligen Wolfsburger Marco Russ zu ersetzen hatte, fiel zunächst kaum auf. Die Mannschaft spielte diszipliniert, attackierte die Gastgeber vor allem zu Beginn früh und unterband so jeden Spielaufbau der Wolfsburger. Viel hätte nicht gefehlt, und die Hessen hätten durch Lanig (18.) den zweiten Treffer erzielt, Naldo rettete aber für Grün.

Ernster hätte die Miene von VfL-Coach Dieter Hecking nach diesen Anfangsminuten kaum sein können. Kevin De Bruyne, der teuerste Neuzugang der Vereinsgeschichte, der nach seiner Sperre beim 3:1 gegen Werder Bremen wieder ins Team gerückt war, konnte kaum Akzente setzen.

Andere waren besser in Schwung. Maximilian Arnold (20.), Ivan Perisic (22.), Naldo (28.), erneut Perisic (30.) nach einem Patzer von Eintracht-Torwart Kevin Trapp und Olic (43.) verpassten allesamt den Ausgleich vor der Pause für die nun tonangebenden Wolfsburger.

Daran änderte sich auch nach dem Wechsel nichts. Olic (48.) scheiterte kurz nach Wiederbeginn an Trapp. Ob der Hessen-Keeper bei einer Abwehr nach einem hohen Ball von Ricardo Rodriguez (63.) womöglich den Ball hinter Linie festhielt, war fraglich, Schiedsrichter Peter Gagelmann entschied jedenfalls: Kein Tor. Das fiel kurze Zeit später durch den nimmermüden Olic. Beide Teams suchten in der ohnehin von Einsatz, aber auch jeder Menge Nickeligkeiten geprägten Partie auch in den Schlussminuten die Entscheidung. Naldo gelang sie mit seinem Traumtor in den Winkel.

dpa

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