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Der VfL kennt jetzt Schürrles Wechselwunsch

VfL Wolfsburg Der VfL kennt jetzt Schürrles Wechselwunsch

Wolfsburg. André Schürrles möglicher Wechsel zu Borussia Dortmund - es könnte eine Hängepartie werden. Klar ist: Der BVB würde den Nationalspieler des VfL gern verpflichten. Klar ist aber auch: Wolfsburgs Fußball-Bundesligist will ihn zumindest nicht ohne eine sehr ordentliche Ablöse ziehen lassen.

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Wechselwunsch: Wolfsburgs André Schürrle (r.) will nach Dortmund, wo nach dem Abgang von Henrik Mkhitaryan Handlungsbedarf in der Offensive besteht.

Quelle: Imago

VfL-Manager Klaus Allofs zur WAZ: „Das wird uns in den nächsten Wochen weiter beschäftigen...“

Dass sich das Schürrle-Thema unmittelbar nach der EM (endet am Sonntag) klärt, glaubt Allofs also nicht. „Das kann sich auch bis Ende August hinziehen“, so der Manager. „Endgültige Klarheit gibt es sowieso erst am 31. August.“ Dann endet die Transferperiode. Schürrle bestreitet am Donnerstag mit der deutschen Nationalmannschaft das EM-Halbfinale in Marseille, gilt dabei allerdings nicht als Startelf-Kandidat.

Nicht nur Allofs, auch Trainer Dieter Hecking hat mit dem Offensivmann in Frankreich telefoniert - und dabei auch über seinen möglichen Abgang gesprochen. Allofs: „André hat uns gesagt, dass er sich das mit Dortmund vorstellen kann.“ Im Klartext: Der VfL kennt jetzt Schürrles Wechselwunsch. „Aber“, so der Wolfsburger Manager, „wir haben auch darüber geredet, dass seine Entwicklung hier beim VfL in den vergangenen Monaten positiv war. Dieser Aspekt wird in der öffentlichen Betrachtung des Themas dann leider oft weggelassen.“

Die Sportbild berichtet, dass Dortmund-Trainer Thomas Tuchel und Schürrle seit einigen Wochen regelmäßig SMS-Kontakt haben, beide kennen sich aus gemeinsamen Zeiten in Mainz. Intern soll Tuchel auf eine Verpflichtung Schürrles drängen, nachdem der Abgang von Henrik Mkhitaryan (zu Manchester United) eine erhebliche Lücke in die BVB-Offensive gerissen hat. Für den VfL ist das gut - denn es könnte die Dortmunder Bereitschaft steigern, für Schürrle tiefer in die Tasche zu greifen, als es der Marktwert des 25-Jährigen hergibt. Rund 32 Millionen Euro hat Wolfsburg gezahlt, als Schürrle vor eineinhalb Jahren vom FC Chelsea kam - eine ähnliche Summe könnte auch in diesem Transfersommer zu einer Einigung führen. Wie schnell das geht, hängt wahrscheinlich vor allem am BVB, der zuletzt 25 Millionen geboten haben soll.

Dass Schürrles Verhältnis zu VfL-Trainer Hecking nicht besonders gut sei, wollte Allofs nicht kommentieren: „Es wird viel geschrieben. Wir können das nicht immer beeinflussen.“

von Andreas Pahlmann

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