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Der VfL ist hinten endlich dicht

VfL Wolfsburg Der VfL ist hinten endlich dicht

Jetzt ist der VfL endlich hinten dicht! In den ersten drei Bundesliga-Spielen und beim Auftakt in der Europa League hatten die Wolfsburger noch neun Gegentore kassiert. Danach folgten nie mehr als eins pro Spiel – und in der Liga tragen Benaglio und Co. inzwischen seit 270 Minuten die weiße Weste.

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Ganz schwer zu bezwingen: Hier scheiterte Hamburgs Pierre-Michel Lasogga (2. v. l.) – der VfL spielte in der Liga zuletzt dreimal in Folge zu Null.

Quelle: Boris Baschin

So stark der VfL vorn mit Spielmacher Kevin De Bruyne und seinen Nebenleuten auch besetzt ist, ein Geheimnis für den Höhenflug von acht Pflichtspiel-Siegen in Folge liegt auch in der verbesserten Defensive. Viermal blieb der VfL in der Liga ohne Gegentor – nach elf Spieltagen. In der gesamten vergangenen Saison waren es insgesamt nur fünf Zu-Null-Spiele, davon keines in der Rückrunde!

„Die ganze Mannschaft steht jetzt kompakt“, schildert Abwehrchef Naldo. „Wir lassen den Gegnern nicht mehr viel Freiraum.“ Und kaum noch Chancen zu! In den ersten drei Ligaspielen (1:2 bei den Bayern, 2:2 gegen Frankfurt, 1:1 in Hoffenheim) und dem 1:4 bei Everton waren es insgesamt noch 25, also 6,25 im Schnitt. „Die ersten drei Wochen waren nicht gut“, erinnert sich Naldo. „Da war die Stimmung bei uns auch schlecht.“

Jetzt ist sie besser. „Unser Selbstvertrauen wird immer größer, weil wir stabiler stehen“, weiß der Abwehrchef. In den vergangenen acht Ligaspielen hat der VfL seinen Gegnern insgesamt 25 Chancen gestattet – also ebenso viele wie anfangs in vier Spielen. Und seit drei Partien gab es kein Gegentor mehr. Der letzte Treffer gegen Wolfsburg aus dem Spiel heraus ist sogar 503 Bundesliga-Minuten her!

Das liege laut Naldo auch an den laufstarken Offensivspielern: „Wie Kevin De Bruyne, Ivica Olic, Vieirinha und Ivan Perisic nach hinten arbeiten, ist sehr gut“, so der gerade eingedeutschte Brasilianer, der aber auch Coach Dieter Hecking für die starke Defensive verantwortlich macht: „Der Trainer macht immer wieder Druck auf uns, da stärker zu werden. So können wir uns nicht erlauben, etwas nachzulassen.“

rs

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