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Der VfL als Transferkönig

VfL Wolfsburg Der VfL als Transferkönig

Diego in letzter Sekunden weg, Kevin De Bruyne als Rekord-Einkauf da - der VfL Wolfsburg ist der Januar-Transferkönig der Fußball-Bundesliga, sorgte bei Zu- und Abgängen für die größten Schlagzeilen. Seit gestern Abend ist das Fenster der sogenannten „Transferperiode II“ geschlossen - und insgesamt waren die Klubs vergleichsweise bescheiden.

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Wolfsburger Transfer-Schlagzeilen: Kevin De Bruyne (links) und Junior Malanda kamen, Diego (rechts) wechselte in letzter Sekunde noch zu Atletico Madrid.

Rund 40 Millionen Euro gaben die 18 Bundesligisten aus, der VfL sorgte mit der De-Bruyne-Verpflichtung vom FC Chelsea für rund die Hälfte dieser Summe. Der Belgier und sein Landsmann Junior Malanda (von Zulte Waregem zum VfL) sind zwei von insgesamt 32 neuen Spielern in den Liga-Kadern. Mit Diego hat Wolfsburg auch den spektakulärsten Abgang vorzuweisen, außerdem verließ Ja-Cheol Koo den Verein Richtung Mainz. Zwei gekommen, zwei gegangen - ist der Kader dadurch perspektivisch besser? Manager Klaus Allofs ist sich da selbst nicht so sicher: „Wie stark der Kader jetzt im Vergleich zur Hinrunde ist, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen. Auf der sicheren Seite ist man da nie.“ Denn immerhin waren die beiden Winter-Abgänge stark. „Auch bei Koo haben wir nie an der Qualität gezweifelt“, so Allofs. „Dennoch haben alle Entscheidungen Sinn gemacht.“

Wolfsburg hat gekauft und verkauft, im Trend liegen aber weiterhin Leihgeschäfte - rund die Hälfte aller Wechsel wurde auf diese für alle Beteiligten günstige Weise abgewickelt. Dazu gehört auch Jan Kirchhoff, der vom FC Bayern zum heutigen VfL-Gastgeber Schalke 04 wechselte, aber verletzt ausfällt. Ansonsten haben die Schalker mit Jermaine Jones (Besiktas) und Lars Unnerstall (Aarau) lediglich zwei Abgänge zu verzeichnen - Gerüchte um das Arsenal-Interesse an Julian Draxler (fehlt heute wegen eines Sehnenanrisses) bestätigten sich nicht.

apa/rs

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