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Der VfL-Spielmacher über das neue System, Dzeko, McClaren und Spanien

Misimovic und sein Abschied: Das Ausland reizt ihn sehr Der VfL-Spielmacher über das neue System, Dzeko, McClaren und Spanien

Schalke, Atletico Madrid und Florenz sind an Zvjezdan Misimovic interessiert. Beim Fußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg muss sich der Spielmacher gerade in einem neuen System zurechtfinden. Darüber sprach er mit WAZ-Sportjournalist Robert Schreier.

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WAZ: Wollen Sie beim VfL bleiben oder wechseln?
Misimovic: Die Frage stellt sich für mich nicht. Ich habe hier einen Vertrag, und wenn eine Mannschaft Interesse hat, muss sie sich beim VfL melden. Erst dann ist es an der Zeit, miteinander zu sprechen.

WAZ: Sie sind 28 Jahre und in der Form Ihres Lebens – ist jetzt der richtige Zeitpunkt, sich Ihre Träume zu erfüllen?
Misimovic: Das weiß ich nicht, das muss ich offen lassen. Aber ich gebe zu, dass es mich immer sehr gereizt hat, mal ins Ausland zu wechseln.

WAZ: Der VfL bastelt gerade an seinem Kader. Welche Rolle spielt das in Ihren Zukunftsplänen?
Misimovic: Ich fordere nichts, aber natürlich beobachte ich, wie der Kader aufgestellt wird. Denn mit der letzten Saison waren wir alle nicht zufrieden.

WAZ: Kann der VfL Edin Dzeko halten?
Misimovic: Es ist für mich schwer vorherzusagen, wie es mit Edin weitergeht. Ich würde sagen, er ist jung und hat noch Zeit, in seiner Karriere voranzukommen. Andererseits kann ich ihn auch verstehen, dass er jetzt den nächsten Schritt machen und zu einem Top-Klub gehen will.

WAZ: Wäre Dzeko für den VfL zu ersetzen?
Misimovic: Grundsätzlich gilt doch, dass im Fußball jeder Spieler ersetzbar sein muss. Aber es würde im Fall von Edin sehr schwer werden. So ein Verlust müsste zum Teil durch die Mannschaft aufgefangen werden.

WAZ: Was halten Sie vom neuen Wolfsburger Trainer Steve McClaren?
Misimovic: Er ist gut, hat eine klare Linie, möchte uns Fußball spielen lassen. Zudem ist er sehr sympathisch. Es macht Spaß mit ihm.

WAZ: Wie kommen Sie mit dem neuen Spielsystem klar?
Misimovic: Ja, es ist nicht schlecht. Ganz neu ist es nicht, wir haben alle schon mal in so einer Variante gespielt. Meine Rolle ist jetzt einen Tick offensiver, ich bin näher am Tor als vorher. Damit kann ich mich gut anfreunden.

WAZ: Die Spanier sind in diesem System Weltmeister geworden. Hat das eine Vorbildfunktion?
Misimovic: Ich mag den spanischen Fußball und habe mich schon sehr gefreut. Spanien ist verdient Weltmeister geworden, sie haben tollen Fußball gespielt.

WAZ: Sie haben drei Kilo abgenommen, sind Sie so fit wie nie nach einem Sommerurlaub?
Misimovic: (lacht) Es war ja auch so lange Pause wie nie. Ich war einfach ein bisschen laufen und weiß natürlich, dass ich etwas tun muss, um angreifen zu können. Leider habe ich jetzt etwas Wadenprobleme, hoffe aber, bald wieder ins Training einsteigen zu können.

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