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Der VfL-Goldjunge zeigt sein Potenzial

Victor Osimhen Der VfL-Goldjunge zeigt sein Potenzial

Erstes Spiel, erstes Tor: Besser hätte das Debüt für Victor Osimhen im Trikot des VfL Wolfsburg nicht laufen können. Beim 6:2-Sieg des Fußball-Bundesligisten im Benefizspiel gegen Lupo/Martini Wolfsburg sorgte der 17-Jährige vor allem in der ersten Halbzeit für Schwung und belohnte sich nach rund 20 Minuten mit dem Treffer zum zwischenzeitlichen 3:1.

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Überzeugte im Benefizspiel bei Lupo/Martini mit seiner Schnelligkeit und großer Einsatzbereitschaft: Das 17-jährige nigerianische Nachwuchstalent Victor Osimhen (M.) durfte mit einer Sondergenehmigung ran und erzielte in seinem ersten Spiel für den VfL gleich sein erstes Tor.

Quelle: Boris Baschin

„Victor ist schnell, aber er bringt noch mehr Qualitäten mit. Er liest das Spiel gut und weiß, wie er anlaufen muss“, sagte VfL-Manager Klaus Allofs über seinen Schützling, der erst nach seinem 18. Geburtstag Ende Dezember offiziell für die Wolfsburger spielen darf. Am Donnerstag lief der Nigerianer mit einer Sondergenehmigung auf - und beeindruckte mit großer Lauf- und Einsatzbereitschaft. Im Sturmzentrum durfte der Goldjunge von Beginn an neben Bruno Henrique ran. Und der Spieler, der ab 1. Januar voll und ganz Teil des VfL ist, machte seine Aufgabe gut. Immer wieder übte er auf die ballführenden Lupo-Verteidiger Druck aus, schirmte Bälle ab, setzte sich bei Kopfballduellen durch und strahlte Torgefahr aus.

Mit 6:2 gewann der VfL Wolfsburg das Benefizspiel gegen Lupo/Martini.

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Die erste Szene gehörte gleich ihm: Eine Flanke von der rechten Seite setzte er per Kopf einen halben Meter neben den linken Pfosten. Er ackerte weiter - und bekam sein Tor. Eine schöne Hereingabe von Vieirinha erreichte ihn im Strafraum. Aus acht Metern schob er den Ball staubtrocken zum 3:1 ein. „Der war nicht einfach“, fand Allofs. Auch Trainer Dieter Hecking war glücklich über den ersten Treffer des Nigerianers. „Sein Tor hat mich gefreut“, sagte der Coach, bremste die Euphorie aber im gleichen Atemzug: „Ich werde zum jetzigen Zeitpunkt keine Bewertung vornehmen. Ich bin aber froh, dass Victor bei uns ist“, so der 52-Jährige.

Ähnlich sehen es auch seine künftigen Teamkollegen. „Er ist ein Pfeil. Schnelligkeit ist etwas, an dem du nicht wirklich arbeiten kannst. Victor muss noch einiges lernen, aber dazu ist er bereit. Wir werden noch viel Freude an ihm haben und er wird bei uns bestimmt für Furore sorgen“, glaubt Marcel Schäfer. Daniel Caligiuri sagt: „Man sieht, dass er was drauf hat. Taktisch muss er sich noch verbessern, aber er ist ja auch noch nicht lange hier.“

mwe

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