Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / -2 ° Nebel

Navigation:
Der Tor-Held: „Ein 3:1 ist vielleicht besser als ein 4:1...“

VfL Wolfsburg Der Tor-Held: „Ein 3:1 ist vielleicht besser als ein 4:1...“

Am Ende musste er auf den Zaun, stimmte vor den Fans in der Nordkurve die „Humba“ an - Kevin De Bruyne war nach dem 3:1 des VfL gestern gegen Inter Mailand der gefeierte Held. „Ich hoffe, ich habe es gut gemacht“, meinte der Belgier, als er wieder runtergeklettert war, „denn es war das erste Mal...“

Voriger Artikel
Sieg im Europa-League-Achtelfinale über Inter
Nächster Artikel
Hecking lobt: „Phantastisch!“

Und ab auf den Zaun: Nach dem 3:1 gegen Inter wurde Kevin De Bruyne zum ersten Mal in der Nordkurve gefeiert.

Quelle: Photowerk (he/bb)/CP24/dpa/Sky

Er hat‘s gut gemacht - nach einem für ihn kuriosen Europa-League-Spiel. Denn dass sich der VfL eine halbe Stunde lange extrem schwer tat, lag auch daran, dass De Bruyne eine halbe Stunde lang schwach spielte, viele Bälle verlor, ungewohnt fahrig agierte. „Ach, ich denke über sowas nicht nach, ich mache einfach weiter“, meinte er hinterher. Und wie er weitermachte - nach seiner Ecke, die Naldo einköpfte, drehte er mehr und mehr auf. Übrigens: Diese Ecke sorgt dafür, dass De Bruyne jetzt mit 21 Pflichtspieltor-Vorlagen in dieser Saison Europas Bester ist - vor Cesc Fabregas und Lionel Messi!

Der Bundesliga-Zweite VfL Wolfsburg setzt seinen Siegeszug durch Europa fort und darf nun vom Viertelfinale träumen. Kevin De Bruyne trifft zweimal, und am Ende war das 3:1 gegen Inter Mailand hochverdient.

Zur Bildergalerie

Tore machte De Bruyne auch noch - eines nach Vieirinha-Vorarbeit, eines per Freistoß. Und kurz vor Schluss scheiterte er noch mal allein vor Juan Pablo Carrizo. „Ich habe so lange gewartet, was der Torwart macht“, so De Bruyne schmunzelnd, „da wusste ich nicht mehr, was ich machen wollte.“ Und: Vielleicht sei es ganz gut, dass dieser Treffer nicht fiel. „Ein 3:1 kann besser sein als ein 4:1, denn so wissen wir, dass wir auch im Rückspiel 100 Prozent und nicht 90 Prozent geben müssen.“

Er blühte auf, ein anderer nicht: André Schürrle musste nach schwachen 45 Minuten raus - und bekam Trost von De Bruyne: „Mir ging es genauso, als ich von Chelsea nach Wolfsburg kam. Das ist ein anderer Rhythmus. Aber mit etwas Zeit geht das alles in die gute Richtung.“

apa/eh

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell