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Der Ton wird schärfer: Benaglio findet‘s gut

VfL Wolfsburg Der Ton wird schärfer: Benaglio findet‘s gut

In dieser Woche raucht‘s in Wolfsburg nicht nur aus den VW-Schornsteinen... Nach sieben Spielen ohne Sieg in der Fußball-Bundesliga ist im VfL-Training richtig Feuer drin, hitzige Diskussionen und Zoff inklusive. „Für mich sind das positive Signale“, sagt Diego Benaglio. Die Botschaft des Kapitäns: Die Mannschaft lebt!

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Als Psychologe gefragt: VfL-Kapitän Diego Benaglio.

Am Montag waren erst Marcel Schäfer und Daniel Caligiuri aneinandergeraten, später wurde es zwischen Schäfer und Naldo mal lauter. Auch am Dienstag ging‘s ordentlich zur Sache, am Mittwoch ließ VfL-Coach Dieter Hecking dann vor allem Flanken und Torabschlüsse üben - da war das Konfliktpotenzial nicht so hoch. „Man merkt, dass Pfeffer drin ist. Und wenn der Ton mal etwas lauter wird, finde ich das eher positiv“, erklärt Benaglio, der sowohl am Dienstag als auch am Mittwoch nicht mit auf dem Platz war. Er hat eine leichte Blockade in der Rippengegend. Sein Einsatz am Samstag im so wichtigen Heimspiel gegen Ingolstadt (15.30 Uhr) soll aber nicht in Gefahr sein.

Pfeffer im Training und Diskussionen unter den Profis: In der Winterpause hatte Hecking im WAZ-Interview erklärt, dass die Mannschaft eine bessere Streitkultur brauche. Immerhin da ist der VfL offenbar auf dem Weg der Besserung - nur die Punkte fehlen noch. Ohne Sieg am Samstag können sich die Wolfsburger langsam von der Champions League verabschieden. Darüber will Benaglio gerade gar nicht nachdenken. Der Schweizer sagt: „Wir sollten uns jetzt nicht zu viele Gedanken darüber machen, wo der Weg am Ende hinführt. Sondern darüber, wie wir schnell wieder zu den Erfolgserlebnissen zurückfinden.“ Sicher ist: Mit einer Leistung wie in der Vorwoche beim deutlichen 0:3 auf Schalke wird‘s auch gegen Ingolstadt nichts mit einem VfL-Sieg.

Nach diesem katastrophalen Auftritt war der Frust groß - bei den Fans, aber auch bei den Profis. In so einer Situation, mit sieben sieglosen Spielen im Rücken, ist Benaglio auch als Psychologe gefragt. Der Kapitän erklärt: „Ich sehe mich da in der Pflicht. Ich bin schon ein paar Tage in Wolfsburg, ich habe bereits das eine oder andere erlebt. Ich versuche, den Spielern unter die Arme zu greifen, die noch nicht in so einer Situation waren. Ich versuche, jetzt voranzugehen.“ Die lauten Töne sind allerdings nicht Benaglios Ding - aber laut war es auf dem Trainingsplatz zuletzt ohnehin genug...

tik

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