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Der Tag danach

VfL Wolfsburg Der Tag danach

Der VfL am Tag danach: Das historische 1:5 des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten bei den Bayern mit fünf Gegentoren in neun Minuten durch Robert Lewandowski war noch keine 14 Stunden her, als Dieter Hecking am Mittwochvormittag wieder auf dem Trainingsplatz stand und eines gleich klarstellte: „Draufhauen - das bringt jetzt gar nichts!“

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Diese Klatsche tat richtig weh: Die VfL-Profis verloren am Dienstag in München mit 1:5. Alles überragender Mann dabei war Bayern-Star Robert Lewandowski.

Viel Zeit ist nicht, um sich von diesem Tiefschlag zu erholen. Schon am Samstag (15.30 Uhr) steigt das Derby gegen Hannover 96. Deshalb gibt‘s für die Spieler Streicheleinheiten statt Straftraining. Schließlich habe man in den ersten 50 Minuten in München stark gespielt. „Die haben richtig gut ausgesehen. Wir müssen jetzt das Positive herausheben, daran müssen wir uns aufbauen“, sagt Hecking.

Gestern waren lediglich die Profis draußen, die nur eingewechselt wurden oder gar nicht gespielt hatten. Die Startelf, also die Spieler, die die Lewandowski-Gala auf dem Platz zugelassen hatten, durften im VfL-Center bleiben und sich erholen. Doch so schnell werden die Wolfsburger diese historischen neun Minuten nicht aus den Köpfen bekommen. „Ich bin schon lange genug dabei“, so Manager Klaus Allofs, „um zu wissen, dass ein solches Vorkommnis auch mal helfen kann. Manchmal ist es besser, so ein Spiel brutal zu verlieren, als wenn man 1:2 verliert und die Dinge dann anders einschätzt, als sie wirklich waren.“

Zu allem Überfluss mussten sich die VfL-Profis auch noch für ein internes Mannschaftsfoto aufstellen und in die Kamera lächeln - danach war eigentlich niemandem zumute. „Man könnte jetzt das eine oder andere analysieren, aber eine Erklärung werden wir trotzdem nicht bekommen“, so Hecking. „Wir haben gesehen, was uns in solchen Spielen noch fehlt. Jetzt müssen wir wieder die Sinne schärfen.“

tik

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