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Der Moment, in dem Magath ausflippte

VfL Wolfsburg Der Moment, in dem Magath ausflippte

Tor-Klau der schlimmsten Art: Beim bitteren 0:1 des VfL gegen die Dusel-Bayern erzielte der Fußball-Bundesligist durch Patrick Helmes ein reguläres Tor, aber Schiri-Assistent Robert Kempter entschied auf Abseits. Es war der Moment, in dem Felix Magath ausflippte. Nach der Partie forderte der VfL-Trainer den Fernsehbeweis.

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Das Sportschau-Standbild zeigt: Patrick Helmes steht nicht im Abseits, sein Kopfball-Tor (links) war regulär. WAZ-Urteil: Klare Fehlentscheidung

Die Szene, die Fußball-Wolfsburg so verärgert: Nach einer Flanke von Marcel Schäfer und einer Kopfballverlängerung von Marco Russ köpft Patrick Helmes den Ball ins Tor, jubelt. Dann der Schock. Referee Knut Kircher gibt das Tor nicht. Magath redet daraufhin auf Kempter ein, dann auf den vierten Offiziellen Florian Steuer, dann tobt der Trainer auf der Bank weiter, schlägt sauer wie lange nicht mehr mit der Hand gegen die Scheibe über ihm und winkt auch danach immer und immer wieder ab. Vergebens. Hinterher schimpft er weiter: „Eine katastrophale Schiri-Entscheidung. Ich habe von der Bank aus gesehen, was vier Schiris nicht gesehen haben. Wenn vier Schiris nicht reichen, eine solche Situation richtig zu bewerten, sollte man endlich über den TV-Beweis nachdenken.“

Auch gestern war sein Zorn noch längst nicht verraucht. „Es soll jetzt keiner kommen und sagen, dann müssen wir das mit dem TV-Beweis auch bei den Amateuren machen. Beim Profifußball geht es um die Meisterschaft, Champions League und Abstieg. Da geht es eben um viel mehr als um etwa den Aufstieg im Kreis Helmstedt…“

Der VfL Wolfsburg verlor am 13. August das Heimspiel gegen Bayern München mit 0:1.

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Magaths Idee: Ein Schiedsrichter soll alles an einem Bildschirm verfolgen. Dann könnte eine schnelle und richtige Auslegung erfolgen. Der VfL-Coach: „Das würde doch auch ihnen helfen.“

eh/apa/tik

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Müssen konzentrierter spielen: Kapitän Christian Träsch (r.) und der VfL suchten die Schuld für die Niederlage gegen die Bayern (l. Bastian Schweinsteiger) nicht beim Schiri.

Verlieren ist nie schön – doch durch ein Tor erst in der Nachspielzeit „ist das richtig, richtig bitter“, sagte VfL-Verteidiger Marco Russ. Das 0:1 gegen die Bayern war unnötig und unglücklich. Aber die Spieler des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten haderten nicht nur mit dem Ergebnis.

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