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Der Mittelfeld-Abräumer übers neue System, den Kader und die WM

Josué: „Ob ich Kapitän bin, ist für mich zweitrangig“ Der Mittelfeld-Abräumer übers neue System, den Kader und die WM

Bei der Fußball-WM war für ihn mit Brasilien im Viertelfinale Schluss, seit Sonntag ist er wieder zurück im Alltag, zurück beim Wolfsburger Bundesligisten: (Noch)-VfL-Kapitän Josué. Mit der WAZ sprach der 31-Jährige über…

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…das Kapitänsamt: Ob ich Kapitän bleibe, ist für mich zweitrangig. Das Wichtigste ist, der Mannschaft zu helfen. Ich habe mit Trainer Steve McClaren noch nicht über das Thema gesprochen. Vielleicht will er ja einen Kapitän, der besser Deutsch als ich spricht. Oder einen, der auch Englisch kann – als Bindeglied zwischen dem Team und ihm. Wenn ich nicht Kapitän bleibe, bringe ich mich trotzdem ins Team ein.

…den neuen Kader: Es ist positiv, wenn’s einige Wechsel gibt und Spieler mit Qualität kommen, die uns weiterhelfen. Es darf nur nicht so sein, dass jedes Jahr 20 Neue kommen und 20 gehen. Natürlich ist es schade für die, die gehen müssen, weil man mit manchen auch befreundet ist. Aber die Bundesliga wird auch immer stärker und schwerer zu spielen. Daher muss sich der Verein punktuell verstärken.

…den Wechsel von Réver: Er war nicht sehr glücklich hier. Aber Spieler müssen sich wohlfühlen, um gute Leistung zu bringen. Er hatte sich hier einiges anders vorgestellt.

…das 4-2-3-1-System: Es ist kein allzu großer Unterschied, ob ich alleine im defensiven Mittelfeld spiele oder mit Nebenmann. Von der Taktik her ist es kein Problem, dass ich mich einfüge.

…seine Form: Ich brauche noch sieben bis zehn Tage, um 100 Prozent fit zu werden. Das Wichtigste ist, dass ich wieder in den Rhythmus komme, schnell fit werde und so dem Team helfen kann.

…die verpatzte WM: Wir hatten mehr erwartet. Aber es war dennoch eine super Erfahrung, dabei zu sein. Daher war es für mich nicht so dramatisch, ich fühle mich wohl. Doch jetzt gilt es, sich wieder voll auf den VfL zu konzentrieren. Ob ich auch bei der WM 2014 dabei sein werde, ist vom Trainer abhängig. Er muss wissen, ob er mich dann als 35-Jährigen noch braucht. Ich bin offen für alles.

tik/rs

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