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Der Mann mit der Maske

VfL Wolfsburg Der Mann mit der Maske

Vor vier Wochen hat sich Paul Seguin schwer im Gesicht verletzt. Bei einem Spiel in der Regionalliga-Mannschaft des VfL gegen Havelse hat sich das große Wolfsburger Talent nach einem Schlag des Gegenspielers einen Bruch der Stirnhöhle zugezogen. Jetzt ist er zurück.

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Mit Maske: Seguin muss diese Anfertigung aus Carbon in den nächsten zwei Monaten noch tragen.

Der Mann mit der Maske - gestern absolvierte Seguin eine gesonderte Einheit. „Das ging schon ganz gut, die Maske macht mir keine Probleme“, sagte der Sohn der DDR-Fußball-Legende Wolfgang „Paule“ Seguin. Mit seinem Papa und seiner Mama hat er sich in den harten Wochen nach der OP, wo ihm eine Platte eingesetzt worden war, weil sich der Knochen unterm Auge verschoben hatte, lange unterhalten. „Sie haben mich aufgebaut und gesagt: Es geht weiter.“

So ganz ist die Verletzung noch nicht ausgestanden. Seguin: „Die Maske muss ich zwei Monate tragen, die linke Seite in meinem Gesicht ist immer noch taub. Es kann sein, dass es ein Jahr dauert, bis alles okay ist.“

Sie ist nicht nur taub, sondern auch noch leicht geschwollen. Der Mittelfeldspieler: „Der Havelser Spieler hat sich entschuldigt. Ich habe ihm aber auch keine Vorwürfe gemacht. Es geht eben im Leben nicht immer nach oben. Diese Erfahrung kann mir keiner mehr nehmen.“ Auf diese Erfahrung hätte der 19-Jährige, der diese Woche voll einsteigen will, allerdings gern verzichtet.

eh/rs

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