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Der Mann für das erste Tor

VfL Wolfsburg Der Mann für das erste Tor

Ricardo Rodriguez – viermal hat der Linksverteidiger für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten getroffen, jedes Mal war es das erste VfL-Tor in einem Spiel. Am Samstag beim 3:0 gegen Mainz war das erneut so. „Ich mache halt immer das erste Tor“, sagte er schmunzelnd.

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Mehr als nur voller Einsatz: Nach über 50 Bundesliga-Spielen ohne Tor traf Ricardo Rodriguez in den vergangenen neun Partien gleich viermal.

Quelle: Roland Hermstein

Dabei hat der Nationalspieler der Schweiz lange seine Torgefährlichkeit nicht unter Beweis gestellt, sondern sich in erster Linie auf seine Defensivaufgaben konzentriert. In seinen ersten 52 Spielen war der 21-Jährige ohne Erfolgserlebnis geblieben, aber in den vergangenen neun Partien war Rodriguez viermal zur Stelle. Entweder per Freistoß oder per Elfmeter. Gegen Mainz verwandelte er wieder einmal ganz cool. Nach dem Weggang von Diego „bin ich unser erster Elfmeter-Schütze. Das ist auch kein Problem für mich“, sagte er und erklärte, warum: „Bei meinen Ex-Vereinen war das auch schon so.“

Der 1. FSV Mainz 05 hat die erste Rückrunden-Niederlage kassiert und den Sprung auf einen Europapokal-Platz verpasst. Das Team von Trainer Thomas Tuchel unterlag 3:0 (0:0) beim VfL Wolfsburg und verlor nach fünf Partien ohne Niederlage erstmals wieder ein Spiel in der Bundesliga.

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Mit seinem starken linken Fuß hatte er den Ball unten links ins Tor gehauen. Sein Elfer-Geheimnis: „Ich werde beim Elfmeter nicht nervös und entscheide mich  immer erst kurz vorm Schuss, wo ich den Ball hin schieße.“

Trotz des Treffers war Dieter Hecking nicht ganz zufrieden. „Er ist noch nicht wieder in der ganz großen Form wie in der Hinrunde“, so der VfL-Trainer, der zugab, dass er sich selbst bremsen müsse, Rodriguez‘ Leistungen nicht zu kritisch zu bewerten. Denn: „Der Junge ist erst  21 und hat jetzt schon eine Wichtigkeit in unserem Spiel, die sensationell ist.“

Der Linksfuß hat sich längst in die Notizblöcke großer Klubs wie Chelsea gespielt (WAZ berichtete). „Das ist schön zu hören“, sagt er schmunzelnd. Mehr aber nicht. Manager Klaus Allofs möchte den bis 2016 laufenden Vertrag des WM-Fahrers verlängern. Rodriguez gut gelaunt: „Wenn der Manager kommt, kommt er.“

eh

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