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Der Mann, der den Wolfsburger Erfolgshunger wiedergefunden hat

VfL Wolfsburg Der Mann, der den Wolfsburger Erfolgshunger wiedergefunden hat

Nur acht Spiele verlor der VfL 2013 in der Fußball-Bundesliga. Ein besseres Kalenderjahr hatte es für die Wolfsburger zuvor nur einmal gegeben: 2009 mit sieben Niederlagen. Der Grund für das neue Hoch ist vor allem Trainer Dieter Hecking, der Gewinner des vergangenen Jahres.

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Formte ein starkes VfL-Team: Dieter Hecking.

Als Hecking im Dezember 2012 aus Nürnberg nach Wolfsburg gelockt wurde, musste er den noch immer sportlich schlingernden VfL zunächst stabilisieren. In der Rückrunde der Vorsaison war das nicht einfach. Dennoch formte der Coach eine Mannschaft, die schwierig zu schlagen war. Ganze drei Pleiten musste der VfL bis zum Sommer hinnehmen. „Wenn man sich anschaut, wo wir herkommen, bin ich zufrieden“, sagt Hecking. „Auf dem 15. Tabellenplatz zu stehen war damals nicht angenehm, aber wir konnten die Mannschaft in wichtigen Etappen entwickeln.“

Der Coach verstand es vor allem, wieder ein Klima unter den Profis zu schaffen, in dem sie gern arbeiten und ihren Erfolgshunger wiederentdecken. „Das Team ist eng zusammengerückt“, formuliert es Hecking selbst. So konnte auch die größte Krise des Jahres fast schon meisterlich überstanden werden. Nach dem verlorenen Derby gegen Braunschweig stellte sich Hecking öffentlich hinter sein Team – intern hielt er es genauso, vor allem aber, um ihm in den Hintern zu treten.

Die Mischung aus Zuckerbrot (Vertrauen, Gespräche und Hilfe) und Peitsche (Rotation in der Startelf, klare Vorgaben und deutliche Worte) funktionierte, der VfL spielte sich in der zweiten Jahreshälfte zu einem Anwärter auf die Europapokal-Qualifikation auf – auch dank der zweitwenigsten Niederlagen in einem Kalenderjahr. „Nur acht von 34 Spiele zu verlieren, ist eine sehr gute Bilanz“, so Hecking. „Aber auch da geht es 2014 noch besser...“

rs

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