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Der Kampf im Tor: Benaglio bricht sein Schweigen

VfL Wolfsburg Der Kampf im Tor: Benaglio bricht sein Schweigen

Bad Waltersdorf. Er war jahrelang die unumstrittene Nummer 1 des VfL, doch in diesem Sommer muss Diego Benaglio um den Platz im Tor des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten mit Koen Casteels kämpfen. Ein spannender Kampf, über den Benaglio jetzt im Trainingslager in Bad Waltersdorf erstmals sprach.

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Will in der kommenden Saison nicht auf der Bank Platz nehmen: VfL-Torwart Diego Benaglio hat den Platz zwischen den Pfosten fest im Blick und kann sich eine Zusammenarbeit über 2017 hinaus durchaus vorstellen.

Quelle: Boris Baschin

Zudem bestätigte der 32-Jährige, dass ihm ein Angebot zur Vertragsverlängerung vorliegt.

Lange hatte Benaglio, der mit 245 Spielen für den VfL die zweitmeisten nach Rekordspieler Marcel Schäfer gemacht hat, geschwiegen. „Aus meiner Sicht gab’s nicht viel zu sagen“, begründet er freundlich lächelnd.

Mit Casteels hat er einen starken Konkurrenten neben sich, der ihn ablösen möchte. „Es ist nicht so, dass der eine versucht, den anderen durch irgendwelche Mätzchen auszustechen – es ist sportlich fair“, beschreibt er den Zweikampf. Und wer hat die Nase vorn? „Darüber mache ich mir keinen Kopf, ich konzentriere mich darauf, was ich beeinflussen kann.“ Er meint seine eigene Leistung.

Zum Saisonende in Dortmund und gegen Stuttgart hatte Trainer Dieter Hecking den Schlussmann auf die Bank gesetzt. „In dem Moment konnte ich es nicht ganz nachvollziehen, das habe ich dem Trainer auch gesagt. Aber im Mannschaftssport ist es nun mal so: Der Trainer trifft die Entscheidung – als Spieler sollte man die akzeptieren“, sagt Benaglio.

Bis 2017 hat der Meister- und Pokalheld noch Vertrag in Wolfsburg. Den will er – „Stand jetzt“ – erfüllen. Obwohl er noch nicht weiß, wie sich Hecking entscheidet und obwohl es zuletzt unter anderem Interesse vom AS Monaco gegeben hatte. Benaglio: „Was über das Jahr hinaus passiert, das diskutieren wir gerade.“ Ein erstes Angebot hat Benaglio bereits vorliegen. Die Vorstellungen gehen zwar noch auseinander, „aber es ist nicht so, dass das aussichtslos ist: Die Gespräche laufen gut. Beide Seiten wissen, was sie aneinander haben.“

Eine mögliche Vertragsverlängerung sei unabhängig von seiner sportlichen Situation zu betrachten. „Ich gehe davon aus, dass ich mich durchsetzen werde. Wenn ich vielleicht nicht spielen sollte, kann man eine Situation immer noch neu bewerten, aber im Moment stellt sich diese Frage nicht“, gibt sich Benaglio kämpferisch.

eh

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