Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Debakel: Wolfsburg geht in Dortmund unter

VfL Wolfsburg Debakel: Wolfsburg geht in Dortmund unter

Die Talfahrt des VfL Wolfsburg geht weiter. Das Team von Trainer Dieter Hecking unterlag in Dortmund der Borussia mit 1:5 und ist seit nunmehr sieben Spielen ohne Sieg.

Voriger Artikel
Ein Spiel im Schatten wilder Transfergeschichten
Nächster Artikel
Aufgegeben: VfL verliert Respekt vor sich selbst

1:5-Niederlage gegen den BVB: Der VfL erlebte in Dortmund ein Debakel.

Quelle: dpa

Die Wölfe verspielten in Dortmund endgültig die Minimalchance auf einen internationalen Wettbewerb. Daran konnte auch der Ehrentreffer von André Schürrle (86.) nichts ändern.

Spielverlauf:
Dank eines frühen Doppelschlags durch Tore von Shinji Kagawa (7.) und Adrian Ramos (9.) sowie weiterer Tore durch Marco Reus (60.) und Pierre-Emerick Aubameyang (77./78) wahrte der Tabellenzweite vor 81 359 Zuschauern im ausverkauften Signal Iduna die Chance, die bisher beste Saison-Punktausbeute aus der Meistersaison 2012 (81) noch zu toppen.

Angesichts der Aufregung um Hummels, der im Sommer zum FC Bayern wechseln will, geriet das sportliche Geschehen im ohnehin bedeutungslosen Duell der letztjährigen Pokalfinalisten zum Randaspekt. Bei nahezu jedem Ballkontakt wurde der Dortmunder ausgepfiffen. Mit einem Transparent ("Der Kapitän geht als erster von Bord, am besten sofort") bekundeten die Fans auf der Südtribüne ihren Wunsch auf einen raschen Abschied des vertraglich bis 2017 gebundenen Nationalspielers.

Selbst nach den frühen Toren der eigenen Mannschaft gingen die Pfiffe gegen Hummels weiter. Einen verunglückten Volleyschuss von Henrich Mchitarjan beförderte Kagawa aus 14 Meter ins Tor. Nur zwei Minuten später leitete der starke Japaner das 2:0 durch Ramos ein. Der Edeljoker bedankte sich für das schöne Zuspiel mit seinem 9. Saisontreffer.

Trotz des kapitalen Fehlstarts gaben sich die Gäste noch nicht geschlagen. Bei einem Schuss von Daniel Caligiuri (19.) an die Latte waren sie dem Anschlusstreffer nahe. Auf der anderen Seite traf Marco Reus (32.) nach einem mustergültigen Konter der Borussia nur das Außennetz.

Auch in der zweiten Halbzeit diktierte der BVB weiter das Geschehen und sammelte weiteres Selbstvertrauen für das Pokalfinale am 21. Mai gegen den FC Bayern im Berliner Olympiastadion. Nach einem von Wölfe-Keeper Diego Benaglio parierten Schuss von Kagawa war Reus zur Stelle und beseitigte mit einem platzierten Schuss ins lange Eck alle Restzweifel am Sieg. Der erst in der 69. Minute eingewechselte Aubameyang rundete mit zwei Kopfballtoren den bärenstarken Auftritt seines Teams ab. Für den Torjäger waren es die Saisontreffer 24 und 25.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell