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De Bruyne, der Mann für die Rekorde

VfL Wolfsburg De Bruyne, der Mann für die Rekorde

Er ist die Attraktion im Spiel des VfL Wolfsburg - und der Mann für die Rekorde. Morgen kann Kevin De Bruyne der beste Vorbereiter in der Geschichte der Fußball-Bundesliga werden. Und der teuerste Spieler ist er wohl ohnehin schon; sein Verein soll den Ablösewert des belgischen Offensiv-Stars jetzt auf 80 (!) Millionen Euro taxiert haben.

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Auf Rekordjagd: Kevin De Bruyne ist auf dem besten Weg, die Vorlagen-Bestmarke von Zvjezdan Misimovic (r.) zu knacken. Seit 1992 werden in der Bundesliga Vorlagen gezählt.

Quelle: Boris Baschin

Wenn es um Torvorlagen geht, gibt es verschiedene Zählweisen. Im Nachschuss verwandelte Abschlüsse oder Fouls vor Elfmetern oder Freistöße werden mal mitgezählt, mal nicht. Deswegen tauchen bei De Bruyne verschiedene Zahlen auf; der VfL und die WAZ führen ihn mit 20 Vorlagen in dieser Saison - genauso viele wie VfL-Meisterspielmacher Zvjezdan Misimovic, der mit dieser Zahl seit der Saison 2008/2009 den Liga-Rekord hält.

Sein Trainer würde sich freuen, wenn De Bruyne den Rekord knackt. Dieter Hecking: „Das wäre nochmal eine Bestätigung einer sehr guten Saison.“

Zur Winterpause hatte De Bruyne zehn Vorlagen und drei Treffer auf seinem Konto. „Da haben wir ihm gesagt, dass er mehr Tore machen muss“, erinnert sich Hecking schmunzelnd. Die Bilanz seitdem: Nochmal zehn Vorlagen, aber sieben Tore. „Und“, so der Trainer, „er wird in den letzten drei Spielen mit Sicherheit mindestens noch ein Tor machen und noch eine Vorlage geben.“

Zahlen, die längst auch andere Klubs angelockt haben, De Bruyne (Vertrag bis 2019) selbst hatte in dieser Woche seine Zukunft offen gelassen: „Man weiß nie, was passiert“ - und entsprechende Spekulationen losgetreten. Gegen die könne man „nichts machen“, so De Bruyne gestern. Er will beim VfL bleiben, alles andere werde man sehen. „Ich bin einfach nur ehrlich.“ 80 Millionen, so berichtet der Kicker, will der VfL aufrufen, wenn Interessenten kommen - so teuer war noch kein Bundesliga-Kicker. Und beim FC Bayern soll es nach der Pleite in Barcelona eine Transferoffensive geben - VfL-Manager Klaus Allofs nimmt das locker: „Es gibt bei uns keinen bangen Blick in Richtung München.“

apa

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