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De Bruyne als Hoffnungsträger

WM 2014 De Bruyne als Hoffnungsträger

Himmelblau wird sicherlich nicht die Lieblingsfarbe der Wolfsburger Fußball-Profis! Nachdem Argentinien im Achtelfinale bereits die VfL-Schweizer Diego Benaglio und Ricardo Rodriguez aus der WM geschossen und zum Weinen gebracht hatte, war nun Kevin De Bruyne mit seinen Belgiern im Viertelfinale dran. Der Spielmacher reagierte allerdings mit Trotz auf das Ausscheiden.

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Dieser Schuss kickte den vorletzten Wolfsburger raus: Gonzalo Higuain trifft für Argentinien (kl. Bild); für Kevin De Bruyne (l.) ist die WM vorbei.

De Bruyne kam im Viertelfinale wie seine Mitspieler nicht an die starke Form der Partie gegen die USA heran. Dennoch war es der VfL-Mittelfeldmann, der am Ende noch einmal das Heft an sich riss. Mit Flanken und Fernschüssen versuchte De Bruyne, das 1:0 der Argentinier noch auszugleichen. Es half nichts - auch nicht, dass er sich wie beim VfL aus dem Zentrum auf die rechte Seite fallen ließ. Kurz vor Schluss kam er sogar noch einmal im Strafraum zum Abschluss. Doch der abgefälschte Schuss striff am Pfosten vorbei.

Belgien ist raus. Und De Bruyne stand nach dem Abpfiff minutenlang regungslos auf dem Rasen. Die Tränen kullerten nicht, doch er kämpfte wohl dagegen an. Schon vor dem Spiel hatte er für den Fall einer Pleite trotzig angekündigt: „Messi? Der kriegt mein Trikot nicht.“ Gesprochen hat der Wolfsburger über das bittere WM-Aus noch nicht. Über seine Twitter-Seite schrieb er nur: „Traurig, dass wir die WM verlassen. Es war eine gute Erfahrung. Ich liebe mein Land. Danke für all die Unterstützung.“

In der belgischen Heimat werden die WM-Fahrer dennoch wie Helden verehrt. Kaum eine negative Stimme gab es nach der Niederlage gegen Argentinien. Und De Bruyne wird dabei als einer der größten Hoffnungsträger für die Zukunft gesehen. Mit 16 vorbereiteten Torchancen war er der kreativste Spieler seiner Mannschaft im Turnier, zudem hat er die meisten Zweikämpfe bestritten.

rs

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