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De-Bruyne-Deal: Es gibt Probleme

VfL Wolfsburg De-Bruyne-Deal: Es gibt Probleme

Klaus Allofs hat bestätigt, dass der VfL sich mit Wunschspieler Kevin De Bruyne einig ist. Allerdings schließt der Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten aus, dass man Luiz Gustavo im Poker mit dem FC Chelsea als Gegenleistung einsetzt.

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Er will nur nach Wolfsburg: Belgiens Nationalspieler Kevin De Bruyne, der beim FC Chelsea keine Perspektive mehr sieht.

Es sei zu früh, um von einer Einigung zu sprechen, sagte gestern De-Bruyne-Berater Patrick de Koster: „Es sind zusätzliche Probleme aufgetaucht, die gelöst werden müssen.“ Wie der Stand der Verhandlungen ist, dazu möchte sich Allofs nicht äußern. „Aber dass es der VfL wäre, wohin Kevin geht, wenn wir eine Einigung mit Chelsea erzielen, das ist verfestigt. Das sieht ja auch jeder“, so der Manager, der noch einmal klarstellte: „Ich war nicht in London, und hoffe auch nicht, dass das nötig ist.“ Ein persönliches Gespräch mit den Chelsea-Verantwortlichen wäre wohl ein Zeichen, dass es noch komplizierter wird. Und das will Allofs nicht.

Daher ist auch eine Verrechnung etwa mit Gustavo kein Thema. „Das wäre eine andere Baustelle und spielt in unserer Verhandlungstaktik keine Rolle“, so Allofs, der generell nicht bereit ist, den Brasilianer gehen zu lassen: „Wir sind dabei, eine Mannschaft aufzubauen, und nicht wichtige Spieler abzugeben.“

De Bruyne wird zum Dauerthema. „Die Bereitschaft bei Chelsea zu sagen, er muss unbedingt vom Hof, ist noch nicht so da“, schildert Allofs. „Der Spieler selbst ist am wenigsten gelassen. Wir sind es.“ Doch auch unter den VfL-Profis ist der Belgier ein Thema. Daher wandte sich VfL-Trainer Dieter Hecking nun in der Teamsitzung an seine Spieler. „Er hat den einen oder anderen beruhigt“, verrät Allofs.

Ja-Cheol Koo könnte einer dieser Spieler sein. Der Mittelfeldspieler will wechseln. Die Chancen steigen, wenn De Bruyne kommt. Gestern sagte der Südkoreaner: „Ich weiß noch nicht, ob ich bleibe.“

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