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De Bruyne: Beim VfL hat er wieder Spaß

VfL Wolfsburg De Bruyne: Beim VfL hat er wieder Spaß

So voll war der VfL-Medienraum an einem Sonntagmorgen noch nie! Der Grund dafür: Kevin De Bruyne, der neue Star des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Als der Belgier gestern den Raum betrat, folgte ein Blitzlichtgewitter. Der Neuzugang verlor eines während seiner Vorstellung fast nie - sein Lächeln.

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Sie haben sich noch einen Top-Neuzugang geangelt: Nach Luiz Gustavo im Sommer präsentierten Trainer Hecking (l.) und Manager Allofs (r.) jetzt De Bruyne.

Quelle: Boris Baschin

Bei seinem Ex-Klub FC Chelsea hatte er den Spaß am Fußball verloren, weil Star-Trainer José Mourinho den Top-Mittelfeldmann auf die Tribüne verbannt hatte. De Bruyne wollte nur noch eines - schnell weg, um wieder Fußball spielen zu können. Beim VfL darf er das. Mindestens bis 2019, so lange läuft sein Vertrag. „Ich bin sehr glücklich, dass ich jetzt hier bin. Für mich ist der Wechsel nach Wolfsburg ein wichtiger Schritt. Der VfL hat ein tolles Projekt, und ich möchte Teil davon sein, dass der Verein seine Ziele erreicht“, so der Nationalspieler vor rund 80 Medienvertretern.

Gut gelaunt erzählte er auch, warum er sich für das Trikot mit der Nummer 14 entschieden hat. Der 22-Jährige: „Ich hatte die auch in Genk und in meinem ersten Jahr bei Chelsea. Sie ist so etwas wie meine Nummer...“ Mit der 14 auf dem Rücken will der Neue mit dafür sorgen, dass der VfL in der kommenden Saison wieder international spielt.

VfL Wolfsburg: Am Samstag trainierte Kevin De Bruyne das erste Mal beim VfL mit. Rund 300 Fans kamen an die Arena und holten sich erste Autogramme.

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„Kevins Verpflichtung passt in unsere Philosophie, einer gut funktionierenden Mannschaft weiter Qualität zuzuführen. Wenn man Spieler wie Luiz Gustavo im Sommer oder jetzt Kevin De Bruyne bekommen kann, und dann auch noch zu interessanten Konditionen, dann sollte man zuschlagen“, sagte Manager Klaus Allofs.

Rund 20 Millionen soll der Neue gekostet haben. Trainer Dieter Hecking: „Wichtig ist, dass Kevin sich von der Ablösesumme nicht beeinträchtigen lässt. Qualität kostet eben Geld - und Kevin hat Qualität!“

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