Volltextsuche über das Angebot:

9 ° / 4 ° wolkig

Navigation:
De Bruyne-Abschied? Das sagt Klaus Allofs

VfL Wolfsburg De Bruyne-Abschied? Das sagt Klaus Allofs

Klaus Allofs glaubt nicht unbedingt an einen langfristigen Verbleib von Kevin De Bruyne in Wolfsburg - ein kurzfristiger Abschied stehe allerdings nicht bevor.

Voriger Artikel
Schlimmer: Benaglio droht längere Pause
Nächster Artikel
DFB-Pokal: Das Nullnummern-Duell

Abschied? Für den Manager kein Thema: Klaus Allofs (r.) glaubt nicht, dass er mit Kevin De Bruyne über einen Wechsel reden muss.

Quelle: Photowerk (bb)

„Kevin ist bisher nicht zu mir gekommen, und ich gehe auch davon aus, dass er nicht kommen wird“, so der Manager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten gestern gegenüber der WAZ.

Manchester City soll eine Anfrage vorbereiten - weil der Verkauf von Ex-VfLer Edin Dzeko zum AS Rom perfekt ist und rund 20 weitere Millionen in die Kasse bringt (WAZ berichtete). Ist schon was in Wolfsburg angekommen? „Nein“, so Allofs‘ klare Antwort. Hat er womöglich Angst, dass der umworbene Belgier auf einen Wechsel drängen wird? „Angst ist der falsche Ausdruck. Mir wäre es recht, wenn wir gar keine Spekulation um De Bruyne, Perisic oder einen anderen Spieler hätten. Aber ich weiß natürlich, dass das dazugehört. Und dass das ein sicheres Zeichen dafür ist, dass wir eine gute Mannschaft haben.“

De Bruyne selbst könnte die Diskussion um seine Zukunft beruhigen, befeuert sie aber eher - weil er sich nicht festlegt. Ein Bekenntnis will Allofs dennoch nicht von dem 24-Jährigen verlangen. „Denn das würde die Diskussion auch nicht beenden können. Irgendeiner würde immer wieder nachfragen: Bleibt es denn jetzt auch wirklich dabei?“ Der VfL könne „natürlich sagen ,Schluss, Aus, keine Diskussion mehr‘. Dass wir das nicht tun, liegt vor allem daran, dass wir unsere Spieler ernst nehmen.“ Und wenn doch noch einer kommt und weg will? „Dann würden wir uns damit beschäftigen, schon aus Respekt vor dem Spieler. Aber wahrscheinlich werden wir dann sagen: Wir haben das wahrgenommen, aber unsere Entscheidung lautet, dass du bei uns bleibst.“

De Bruynes Vertrag läuft bis 2019, über eine Verlängerung wird seit Wochen diskutiert. Entscheidend sei dieses Thema aber nicht. Allofs: „Wenn der Vertrag nur bis 2017 liefe - dann ja. Aber sind wir doch mal ehrlich: Dass er bis 2019 bei uns bleibt, ist doch eher etwas unwahrscheinlich. Von daher spielt die Laufzeit gar keine große Rolle. Wobei ich mir natürlich wünsche, dass wir uns auch international so entwickeln, dass es für Spieler seiner Qualität andernorts überhaupt nicht mehr so viele Steigerungsmöglichkeiten gibt.“

apa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Aktuell