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„Das schwierigste Trainingslager, das ich je hatte“

VfL Wolfsburg „Das schwierigste Trainingslager, das ich je hatte“

Abschied aus Südafrika: Gestern nach dem Test gegen Chippa United (4:3) machte sich der VfL-Tross direkt auf in Richtung Flughafen. Das einwöchige Trainingslager in Kapstadt und Port Elizabeth ist vorbei. „Es war das schwierigste, das ich je hatte“, gibt Coach Dieter Hecking zu.

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Positive Eindrücke: Robin Knoche auf dem Tafelberg mit atemberaubendem Blick auf Kapstadt, Dieter Hecking bei der Trainingsarbeit (kl. Bild).

Quelle: CP24

Der Unfalltod von Junior Malanda überschattete die Reise. Die Wolfsburger trauerten und mussten sich dennoch irgendwie aufs Sportliche konzentrieren. „Das war nicht so leicht zu gestalten“, sagt Hecking, „aber jeder hatte die Möglichkeit zu trauern.“ Für ihn gibt es deshalb nur einen Gewinner des Trainingslagers: die Mannschaft. „Sie hat gezeigt, dass sie belastbar und nicht so leicht aus der Bahn zu werfen ist“, lobt der Trainer seine Spieler.

Zwei Testspiele absolvierte der VfL, eines in Kapstadt gegen Ajax Cape Town (3:0) und ein zweites gestern in Port Elizabeth gegen Chippa United. Richtig überzeugen konnte der Bundesliga-Zweite in beiden Partien nicht. Im Training hingegen machten die Wolfsburger einen gefestigten Eindruck. „Vor allem mit den letzten Tagen bin ich sehr zufrieden, da waren Zug und Tempo drin“, so Hecking. „Unter diesen Umständen bin ich positiv gestimmt.“

Am Samstag war der VfL aus Kapstadt abgereist, konnte jedoch vorher noch auf das Wahrzeichen der Metropole, den Tafelberg, steigen. Diese Tour hatte zwei Tage zuvor wegen schlechten Wetters ausfallen müssen. Abends gab’s dann im WM-Stadion in Port Elizabeth einen Empfang, an dem Hecking und Manager Klaus Allofs sowie Diego Benaglio, Marcel Schäfer und Robin Knoche teilnahmen. Bei der Gelegenheit schenkte Allofs Bürgermeister Benson Fihla ein Trikot und sagte: „Wir wurden in Südafrika sehr herzlich empfangen – und ich glaube, wir werden wiederkommen.“

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