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Das hat Ismaël schon verändert

VfL Wolfsburg Das hat Ismaël schon verändert

In der Trainerfrage herrscht beim VfL seit Sonntag endlich Klarheit: Am Dienstag nun startete Valérien Ismaël in seine erste Trainingswoche als Chefcoach des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten. Der Deutsch-Franzose hat in seiner kurzen Amtszeit schon einiges verändert.

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Eine der Veränderungen unter Valérien Ismaël: Ricardo Rodriguez (am Ball) lässt der neue Trainer weiter in der Innenverteidigung ran.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Ismaël hat sich vorerst auf Diego Benaglio als Nummer 1 im Wolfsburger Tor festgelegt, weil sich die Mannschaft trotz des Sieges in Freiburg noch längst nicht aus der prekären Lage befreit habe - so seine Begründung. Beim Thema Torhüter hatte er sich am Wochenende festgelegt, viele andere Dinge hatte er gleich nach seiner Amtsübernahme als Interimstrainer angepackt: Neben anderen Trainingsinhalten und Ansprachen dürfen die VfLer ihren Coach duzen. „Die jungen Spieler sagen eher ‚Sie‘ und ‚Trainer‘. Die erfahreneren, wie Mario Gomez beispielsweise, sagen ‚Du‘. Wir haben damals noch gegeneinander gespielt“, erinnert sich Ismaël. Dass sein damaliger Gegenspieler (Gomez) jetzt beim VfL endlich in Fahrt gekommen ist, ist für den Coach nur eine von vielen positiven Entwicklungen, die die Mannschaft unter seiner Leitung bereits genommen hat. „Es gibt viele positive Aspekte. Zum Beispiel, dass Yannick Gerhardt nach seiner Umstellung zum Linksverteidiger auf einmal Nationalspieler wird, dass Ricardo Rodriguez als Innenverteidiger sehr gut funktioniert, dass Mario Gomez in vier Spielen vier Tore erzielt hat, und dass wir zwei Nachwuchsspieler herangeführt haben“, freut sich der neue Trainer.

„Wir haben von Tag zu Tag gezeigt, welchen Weg wir einschlagen wollen. Daran wird sich auch nichts ändern“, versichert Ismaël.

Dass gegen Freiburg noch nicht alles perfekt war und es noch viel Arbeit gibt, weiß der 41-Jährige. Auf dem 3:0-Sieg will er sich keinesfalls ausruhen. Obwohl er schon einiges verändert hat, will er noch an weiteren Stellschrauben drehen. „Ich habe mich von Anfang an als Cheftrainer gefühlt. Das hat auch die Mannschaft gespürt. Jetzt wird es nur ein wenig intensiver und wir werden einige Kleinigkeiten in unserem Ablauf verfeinern“, erklärt der ehemalige Abwehrspieler - ohne dabei ins Detail zu gehen.

mwe

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