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„Das Ziel ist die Startelf“

WAZ-Interview „Das Ziel ist die Startelf“

Er hatte seine sportlich beste Phase seit dem Wechsel zum VfL, als sich Christian Träsch in der Hinrunde verletzte. Nach auskuriertem Haarriss im Fuß gibt der Rechtsverteidiger nun wieder Gas und will zum Rückrunden-Start in der Startelf stehen. Über seine Ziele, den Konkurrenzkampf und die Nationalmannschaft sprach er gestern im Trainingslager des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten in Abu Dhabi.

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Wünscht sich Gesundheit: VfL-Profi Christian Träsch hat ein schweres halbes Jahr hinter sich.

Quelle: Photowerk (he)

WAZ: Was ist Ihr größter Wunsch fürs neue Jahr?

Träsch: Ich wünsche mir Gesundheit. Das vergangene halbe Jahr war kurios für mich. Ich habe gut gespielt, hatte aber erst diese Herzkrankheit und dann die Sache mit dem Fuß. Jetzt hoffe ich, dass es keinen Rückschlag gibt. Das wäre für den Kopf nicht gut.

WAZ: Wie weit sind Sie denn?

Träsch: Ich spüre die Freude, wie sie vor der Verletzung da war. Ich brauche sicherlich ein bisschen Zeit. Der Respekt davor, in die Zweikämpfe zu gehen, ist da. Aber das Ziel muss es sein, am ersten Rückrunden-Spieltag in der Startelf zu stehen.

WAZ: Die Chancen sind gut, Ihr Konkurrent Patrick Ochs ist gesperrt. Haben Sie sich heimlich über seine fünfte Gelbe Karte gefreut?

Träsch: (lacht) Nein, aber das sind die kuriosen Zufälle des Fußballs. Er spielt super, als ich nicht da war. Und nun, da ich zurückkomme, ist er gesperrt. Ich erwarte dennoch einen offenen Konkurrenzkampf zwischen uns.

WAZ: Haben Sie sich geärgert, dass Ochs seine Chance so gut genutzt hat?

Träsch: Ich habe mich gefreut, dass wir so erfolgreich in der Zeit waren. Patrick und ich verstehen uns super, gehen oft zusammen essen und sitzen in der Kabine nebeneinander. Auf dem Platz können wir uns die Stirn bieten, aber außerhalb sind wir Freunde.

WAZ: Aber hinten rechts ist nun Ihre Rolle?

Träsch: Ja, ich sehe mich als Rechtsverteidiger. Das hat mir so viel Spaß gemacht.

WAZ: Manager Klaus Allofs sagt, sie spielen mittelfristig wieder für die Nationalmannschaft. Hat er Recht?

Träsch: Das müssen andere beurteilen. Keine Frage, es ist noch immer ein Traum. Aber ich muss jetzt erst einmal beim VfL Wolfsburg wieder reinfinden.

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