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Das Warten aufs nächste Tor: Maxi lässt sich nicht unterkriegen

VfL Wolfsburg Das Warten aufs nächste Tor: Maxi lässt sich nicht unterkriegen

In seinen ersten 21 Bundesliga-Spielen hatte Maxi Arnold neun Tore erzielt. Nun wartet der VfL-Youngster seit 462 Minuten auf einen Treffer. Dafür macht er andere Dinge richtig gut. Gegen die Bayern war er als defensiver Mittelfeldspieler bester Wolfsburger auf dem Platz.

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Viel Last zu tragen: VfL-Youngster Maxi Arnold am Samstag nach einem Zweikampf mit Bayern-Star Franck Ribery.

Quelle: Photowerk (he)

Arnold als Ersatz des gesperrten Luiz Gustavo - die Idee hatte VfL-Trainer Dieter Hecking direkt nach dem 2:6 in Hoffenheim, als der Brasilianer seine fünfte Gelbe Karte gesehen hatte. „Mit Maxi haben wir hier ein Riesentalent, das noch besser werden kann. Auf der Position hat er mir nicht zum ersten Mal sehr gut gefallen“, lobt der Coach, der vor dem Duell mit den Bayern alles darauf abgestimmt hatte, damit Arnold alles geben kann. Statt zur U-21-Nationalmannschaft zu reisen, legte der 19-Jährige zwei Ruhetage ein. „Das war wichtig für Maxi“, so Hecking. „Denn er gibt in jedem Training 100, 110 Prozent und ist immer mit Vollgas dabei.“

Und auch gegen den Spitzenreiter ließ er sich am Samstag nicht unterkriegen, war vor allem in Wolfsburgs starker ersten Stunde der beste VfLer. „Ich fand es ganz okay. Es hätte in vielen Situationen noch besser sein können“, gab sich Arnold nach der Partie bescheiden. Obwohl er defensiv vorbildlich arbeitete, störte den ehemaligen Dresdner vor allem eine Szene in der Offensive. Kurz vor der Pause hatte er die große Chance zum 2:1. „Im Nachhinein hätte ich mich anders verhalten“, sagt Arnold. „Und wenn wir insgesamt cleverer spielen, ist vielleicht länger etwas möglich.“

Auch wenn es Arnold selbst egal ist, auf welcher Position er eingesetzt wird - das Zusammenspiel mit Luiz Gustavo in der Zentrale wäre auch fürs Derby am Samstag eine Alternative. Zumal Arnold auch in dieser Rolle Torchancen bekommt. Zuversichtlich meint er: „Bald wird wieder ein Ball reingehen...“

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