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Das Tor des Jahres als Türöffner

WAZ-Serie: Das VfL-Jahr 2015 Das Tor des Jahres als Türöffner

Draxler, Schürrle, Draxler, Kruse, wieder Draxler, Vieirinha - und dann war die Kugel drin: Über sechs Stationen lief der Angriff, der am letzten Gruppen-Spieltag der Champions League zur 2:1-Führung gegen Manchester United führte. Es war das Tor des Jahres für den VfL.

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Muss nur noch einschieben: Vieirinha (M.) hatte beim VfL-Tor des Jahres gegen Manchester den leichtesten Job.

Quelle: imago sportfotodienst

Am sechsten Spieltag der Gruppenphase brauchten die Wolfsburger einen Punkt gegen die Engländer, um erstmals in der Vereinsgeschichte ins Achtelfinale der Königsklasse einzuziehen. Doch nach zehn Minuten lagen sie mit 0:1 hinten. Naldo erzielte 180 Sekunden später den Ausgleich - und dann kam die 29. Spielminute.

„Das war der Türöffner fürs Weiterkommen. Das war der wichtigste und schönste Spielzug in diesem Jahr“, jubelte Julian Draxler. Und der Ex-Schalker hatte am Zaubertor zum 2:1 den größten Anteil. Er leitete die Szene mit einem langen Ball auf André Schürrle ein, bekam die Kugel dann wieder, ließ seinen Weltmeister-Kollegen Bastian Schweinsteiger mit einem Wackler stehen, spielte Doppelpass mit Max Kruse und legte dann im Strafraum quer auf Vieirinha, der nur noch einschieben musste. „Ich hatte den einfachsten Job“, sagte der Portugiese schmunzelnd.

Das Tor des Jahres: Es war wunderbar anzusehen - und es zeigte, dass der VfL auch ohne den im Sommer gewechselten Kevin De Bruyne Zauber-Fußball spielen kann. Mit dem Einzug in die Runde der letzten 16 Teams ist den Wolfsburgern Historisches gelungen - und das auch noch als Gruppenerster. Im Achtelfinale wartet nun mit dem belgischen Meister KAA Gent eine lösbare Aufgabe.

tik

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