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Das Duell Kampf gegen Spiel endet remis

VfL Wolfsburg Das Duell Kampf gegen Spiel endet remis

Kampf gegen Spiel, Kellerkind gegen Tabellenzweiter, Katastrophen-Saison gegen So-gut-wie-noch-nie-Saison – dieses Duell war heute Abend sehr, sehr unterhaltsam und blieb ohne Sieger. 2:2 (1:1) trennten sich Borussia Dortmund und der VfL.

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Wolfsburgs Josuha Guilavogui (l.) und Dortmunds Ciro Immobile (r.) im Kopfballduell um den Ball.

Quelle: dpa

Für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten trafen vor 80.500 Zuschauern Kevin De Bruyne per Freistoß und Naldo nach einer Ecke.

Beide Teams vorne besser als hinten – das machte die erste Halbzeit sehr unterhaltsam. Wolfsburg begann schlafmützig, wirkte auf der Doppel-Sechs und in der Abwehrkette gleichermaßen schlecht sortiert, unorganisiert und seltsamerweise viel nervöser als das Überraschungs-Kellerkind der Saison.

Der BVB versäumte es allerdings, in dieser Phase mehr als nur ein Tor zu schießen. Und dass der VfL vor allem über den wieder enorm präsenten De Bruyne und über rechts gefährlich ist, hatte sich schon früh einmal angedeutet und setzte sich mehr und mehr fort. Allein: Um zu treffen, brauchten die Wolfsburger einen Freistoß und einen Torwartpatzer.

Nach dem Seitenwechsel wurde es dann abwechslungsreich. Stellenweise sah‘s so aus, wie man es angesichts des Tabellenstandes vermuten durfte –  mit einem präsenten, dominanten VfL. Aber es gab auch immer mal wieder Phasen, in denen sich die Dortmundr in die Partie bissen, sich ihre Offensivaktionen eher erkämpften als erspielten – dabei aber phasenweise enorm gefährlich waren. Ciro Immobile hatte allein zweimal das zweite BVB-Tor auf dem Fuß, ehe er tatsächlich traf. Eine erneute Schlafmützigkeit von Gustavo und ein starker Einsatz des gerade eingewechselten Oliver Kirch halfen dabei.

So richtig fand der VfL danach nicht mehr rein in dieses Spiel – aber er fand den Weg zum Tor, erneut nach einer Standardsituation. So stand am Ende ein Unentschieden, mit dem die Dortmunder hadern mögen, das aber beim Duell Kampf gegen Spiel leistungsgerecht war.

eh/rs

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