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Das 1000. Tor: Wenigstens in den Geschichtsbüchern

VfL Wolfsburg Das 1000. Tor: Wenigstens in den Geschichtsbüchern

Darmstadt. Sein Lächeln wirkte gequält: Mario Gomez war einfach niedergeschlagen - dabei hatte er am Samstag in seinem achten Bundesliga-Spiel für den Wolfsburger Fußball-Bundesligisten zum ersten Mal für den VfL getroffen. Nicht nur das: Gomez‘ zwischenzeitliches 1:1 beim peinlichen 1:3 bei Darmstadt 98 war Wolfsburgs 1000. Bundesliga-Treffer.

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Das Ding ist drin: Hier trifft Mario Gomez (l.) zum zwischenzeitlichen 1:1 des VfL in Darmstadt. Das 1000. Tor der Wolfsburger in der Bundesliga.

Quelle: Imago

Insgesamt 600 Minuten hatte der 31-Jährige nach seinem Wechsel im Sommer von Besiktas Istanbul zum VfL gebraucht, um für seinen neuen Klub nach vielen vergebenen Chancen erstmals zu treffen. In der 60. Minute, nach einer Ecke von der linken Seite von Ricardo Rodriguez, versenkte der Nationalspieler den Ball per Kopf zum Ausgleich im Gastgeber-Gehäuse. Ein Tor als kurzer Hoffnungsschimmer, mehr nicht. Deshalb konnte sich Gomez über den Treffer auch nicht freuen. Er nahm keine Glückwünsche zu seinem ersten VfL-Tor an, sondern meinte: „Ich bin froh, dass das Thema vom Tisch ist. Ich würde es gern gegen drei Punkte eintauschen.“

Auch, dass es für die Wolfsburger ein historischer Treffer war, konnte ihn nicht trösten. „Wenigstens habe ich mich da in die Geschichtsbücher gebracht“, meinte der erfahrene Angreifer - und wer sein Gesicht dabei sah, merkte, wie sarkastisch das gemeint war.

Gomez, der sich in der vergangenen Saison noch mit 26 Treffern in 33 Spielen zum Torschützenkönig der Türkei gekrönt hatte, legte nach der peinlichen Pleite den Finger in die Wunde. „Unter der Woche hatten wir viel Feuer im Training, jeder Spieler hat wieder seine Chance gesehen. Wir waren schon optimistisch, hier zu gewinnen, aber jetzt haben wir wieder einen Dämpfer bekommen. So etwas passiert, wenn man so behäbig spielt wie wir in den ersten 20 Minuten“, kritisierte der VfL-Star, der auf das Pokalspiel am Mittwoch bei Zweitligist 1. FC Heidenheim blickte und dabei nicht ganz ernsthaft meinte: „Am besten wäre, wir hätten jetzt ein Jahr lang Zeit zum trainieren, aber die haben wir nicht...“

eh

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