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Darum wäre schon ein Tor gegen die Bayern ein Erfolg

VfL Wolfsburg Darum wäre schon ein Tor gegen die Bayern ein Erfolg

Der VfL Wolfsburg tritt morgen zu seinem 284. Heimspiel in der Fußball-Bundesliga an - und noch nie war er vor eigener Kulisse so sehr Außenseiter wie diesmal. Denn zu Gast ist um 15.30 Uhr die beste Vereinsmannschaft der Welt mit dem wohl besten Kader der 51-jährigen Liga-Geschichte: der FC Bayern München.

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Seine Teams erzielten nie mehr als ein Tor gegen die Bayern: VfL-Trainer Dieter Hecking.

Alles andere als eine Heimpleite des VfL wäre eine Sensation. „Dass die Bayern der Favorit sind, darüber müssen wir nicht reden“, weiß Manager Klaus Allofs. „Wir müssen aber nicht versuchen, uns hier gegenseitig künstlich Mut zu machen - denn wir haben bewiesen, dass wir auch guten Fußball spielen können.“

Aber wie weit kommt der VfL morgen mit gutem Fußball? Die Form des Gegners ist so angsteinflößend, dass schon ein VfL-Tor ein Riesenerfolg wäre. Denn die Anzahl der Auswärts-Gegentore, die der FCB in dieser Bundesliga-Saison kassierte - es waren gerade einmal vier! Und wenn Dieter Hecking als Trainer auf die Bayern traf (bisher 14 Mal in seiner Karriere) gelang seinem jeweiligen Team auch nie mehr als ein Treffer gegen den Rekordmeister. „Im Vorfeld wird immer viel geschrieben, was passieren könnte“, pfeift Hecking ein wenig im Wald der düsteren Aussichten. „Davon müssen wir uns frei machen. Wir müssen mutig sein, die Bayern zu Fehlern zwingen, die sicherlich auch mal gemacht werden. Wenn die Tür in diesem Spiel auch nur ein Stück weit offen stehen sollte, dann müssen wir da sein.“

Und dann reicht‘s vielleicht auch zumindest wieder für ein Tor. In den letzten 15 Bundesliga-Spielen traf der VfL immer mindestens einmal, das ist die zweitlängste Serie dieser Art in der Liga. Die längste Serie aber halten (natürlich) die Bayern - sie schossen in den letzten 60 (!) Spielen immer mindestens ein Tor.

Wenn man auf Fakten dieser Art blickt, dann habe man „manchmal das Gefühl, dass wir uns auf diesen Spiel gar nicht freuen dürfen“, meint Hecking. Aber: „Die Mannschaft fiebert diesem Spiel entgegen. Ich habe das Gefühl, sie ist bereit für diese Aufgabe!“

apa

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