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Darum sind die Pfosten heute wichtig

VfL Wolfsburg Darum sind die Pfosten heute wichtig

Alu-Alarm in Wolfsburg! Eigentlich scheppert‘s in der VW-Arena höchst selten. Doch heute (15.30 Uhr) kommt der Alu-König. Keine andere Mannschaft trifft in der Fußball-Bundesliga so oft Pfosten oder Latte wie der 1. FC Nürnberg. Die WAZ fragte mit einem Augenzwinkern beim VfL nach: Halten die Wolfsburger Tore das aus?

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Auf den Pfosten kommt was zu: VfL-Chef-Platzwart Mathias Eichner mit dem zwölf Zentimeter dicken Aluminium-Gestell.

Erst sechsmal wurden in dieser Saison Pfosten oder Latte in der VW-Arena getroffen - einmal vom VfL, fünfmal vom Gegner. Das ist im Bundesliga-Vergleich sehr wenig. Doch heute droht‘s richtig zu scheppern. Denn: Die Nürnberger haben in der laufenden Spielzeit schon unfassbare 23 Mal (!) Alu getroffen - so oft wie keine andere Mannschaft. Und: Der Club kassiert auch die meisten Schüsse ans Gehäuse. 18 Mal trafen die verschiedenen Gegner schon Pfosten oder Latte.

41 Alu-Treffer bei Nürnberger Spielen - ist der VfL darauf vorbereitet? Chef-Platzwart Mathias Eichner grinst - und sagt: „Pfosten und Latte sind zwölf Zentimeter dick, um die Stabilität brauchen wir uns also keine Sorgen zu machen - egal, wie viele Pfostenschüsse es geben sollte.“ Die Wolfsburger nutzen Tore von Erhardt-Sport. „Es ist ein weiß-pulverbeschichtetes Aluminium-Gestell und hat ganz normale Standardmaße“, erklärt Eichner - und weist darauf hin: „Das Besondere an unseren Toren ist, dass der Teil, der das Netz am Boden hält, nicht auf dem Rasen aufliegt, sondern in den Boden eingelassen ist. So besteht keine Verletzungsgefahr für die Spieler.“

Das ist gut, hilft aber nicht gegen Alu-Knaller. Im Hinspiel hatte der Nürnberger Makoto Hasebe gegen seinen Ex-Klub VfL den Pfosten getroffen. Der Japaner ist verletzt. Aber der FCN ist dennoch auf Jagd nach dem Alu-Rekord der Bundesliga-Geschichte. Den hält die Dortmunder Borussia, die es in der Saison 2011/12 insgesamt 25 Mal scheppern ließ.

rs

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