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Darum setzte Hecking seinen Kapitän auf die Bank

VfL Wolfsburg Darum setzte Hecking seinen Kapitän auf die Bank

Das war ein Paukenschlag! Diego Benaglio schaute sich erstmals ein Spiel des VfL von der Ersatzbank aus an, saß draußen, obwohl er fit war. Soll dem Kapitän ein Abgang nahegelegt werden? „Nein“, sagt Dieter Hecking.

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Bank-Premiere: Diego Benaglio.

Quelle: Hay/CITYPRESS24

Der Trainer des Wolfsburger Fußball-Bundesligisten hatte am Samstag vor dem Spiel dem Schweizer den überraschenden Torwart-Tausch erklärt.

Nach dem gestrichenen freien Tag und dem Kurztraininingslager in Grassau wollte Hecking „einen weiteren Reizpunkt setzen“. Obwohl Benaglio eine Woche zuvor beim 1:5 in Dortmund bester VfLer war und eine noch höhere Niederlage verhinderte, „hatte ich das Gefühl, dass ihm zuletzt einfach ein bisschen das Spielglück fehlte“.Benaglio war, das gibt auch der Trainer zu, logischerweise nicht erfreut. Und dass der Wechsel zwischen den Pfosten die Diskussion um Benaglios Zukunft anheizt, „war mir klar“, so Hecking. Er betont aber auch: „Wer am nächsten Samstag spielt, ist offen.“

Genauso offen wie die Frage, wer als Nummer 1 in die neue Saison geht. Manager Klaus Allofs: „Wir haben zwei, drei gute Torhüter, die spielen können.“ Der Vertrag von Max Grün läuft aus (der englische Zweitligist Huddersfield Town soll interessiert sein), Benaglio ist bis 2017 gebunden, Casteels bis 2019. Ein vorzeitiger Abschied, so Allofs, ist bei Benaglio kein Thema: „Das ist so klar wie bei Julian Draxler, dass Diego bei uns bleibt.“

Für Casteels kam der Einsatz in Hamburg überraschend. „Mir wurde am Freitag gesagt: Bereite dich vor. Erst in der Besprechung vor dem Spiel habe ich es dann erfahren, dass ich spielen soll“, so der Belgier. „Der Trainer hat es mir gegenüber nicht begründet.“

Dass er sich als Benaglio-Konkurrenz sieht, hatte der 23-Jährige immer betont, sagte auch am Samstag: „Ich hoffe in der kommenden Saison auf mehr Spiele. Das ist mein Anspruch.“ Und: „Wenn man meine Leistungen in der aktuellen Saison sieht, habe ich immer ordentliche bis gute Spiele gemacht...“

von Jürgen Braun

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