Volltextsuche über das Angebot:

5 ° / -3 ° Regenschauer

Navigation:
Darum ist Träsch traurig

VfL Wolfsburg Darum ist Träsch traurig

Wenn der VfL morgen (19 Uhr) im DFB-Pokal-Achtelfinale den FC Ingolstadt empfängt, sitzt ein Wolfsburger ganz traurig auf der Tribüne. Christian Träsch hätte gern gegen den Klub aus seiner Heimatstadt gespielt. Doch der Haarriss in seinem Fuß verhindert das besondere Spiel.

Voriger Artikel
Morgen kehrt Kai-Uwe zurück
Nächster Artikel
„Wollen uns ins Rampenlicht schießen“

Gute Gesprächspartner: Der gebürtige Ingolstädter VfL-Profi Christian Träsch (r.) muss morgen zuschauen, VW-Boss Martin Winterkorn kennt sich als früherer Audi-Chef ebenfalls bestens beim Wolfsburger Pokalgegner aus.

Als die Partie ausgelost wurde, ging es Träsch noch gut. Da spielte er als Rechtsverteidiger seiner Top-Form entgegen. „Ich hatte mich riesig gefreut, dass es gegen Ingolstadt geht. Es wäre ein besonderes Spiel gewesen“, sagt der Ex-Nationalspieler, der in der Stadt aufwuchs und lange beim FCI spielte. „Die meisten meiner Freunde von damals spielen heute in der zweiten Mannschaft. Von den Profis kenne ich nur Andreas Buchner und Tamas Hajnal“, schildert Träsch.

Ein Auge hat er aber dennoch immer auf seinen Heimatverein und kann deshalb auch sagen, was morgen auf den VfL zukommt: „Es könnte ein ähnliches Spiel wie unsere Pokalpartie gegen Aalen werden. Ingolstadt wird auf Konter spielen. Wir müssen die Räume eng machen, damit es keine gefährlichen Situationen für uns gibt. Ein frühes Tor wäre natürlich sehr hilfreich für uns.“

Träsch ist optimistisch, dass der VfL im Pokal überwintert: „Wenn wir unsere Qualität abrufen, sollten wir gewinnen.“ Dass er selbst nicht dabei sein kann, trifft ihn aber: „Es ist schon eine große Enttäuschung da. Es wäre eine Herzensangelegenheit für mich gewesen. Aber das Spiel kommt einfach zu früh.“

Gerade ist Träsch seinen Spezialschuh und die Krücken los. „Die ersten Laufübungen waren positiv. Ich würde gern noch in der Hinrunde wieder ins Training einsteigen. Aber ob das klappt, müssen wir abwarten“, sagt er, drückt morgen seiner neuen Heimat die Daumen und verrät: „Meine Familie hält übrigens inzwischen auch zum VfL...“

rs

Voriger Artikel
Nächster Artikel