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Darum bleibt Benaglio trotz Degradierung beim VfL

VfL Wolfsburg Darum bleibt Benaglio trotz Degradierung beim VfL

Wolfsburg. Nur noch die Nummer 2 im Tor und trotzdem den Vertrag beim VfL Wolfsburg verlängert: Dass Diego Benaglio trotz der Degradierung mindestens bis 2019 beim Fußball-Bundesligisten bleiben möchte, war für den Keeper schnell klar - auch wenn es einige Anfragen aus dem Ausland gegeben hatte.

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Wird in der Liga meist auf der Bank Platz nehmen müssen: VfL-Keeper Diego Benaglio verlängerte dennoch seinen Vertrag.

Quelle: Imago

„Ich habe vorab gesagt, dass die Entscheidung des Trainers für meine Entscheidung nicht ausschlaggebend sein wird. Ich hatte meinen Vertrag schon verlängert, bevor der Coach mit mir gesprochen hat“, sagt Benaglio. Dass Koen Casteels in der Bundesliga den Vorzug vor dem Kapitän erhält, nimmt der Schweizer sportlich. „Ich werde weiter Gas geben und alles für den Erfolg der Mannschaft tun. Der Trainer hat mir auch mitgeteilt, dass seine Entscheidung nicht in Stein gemeißelt ist“, gibt sich der Torhüter gewohnt kämpferisch.

Dabei hätte Benaglio auch die Flucht ergreifen und sich beispielsweise in Frankreich niederlassen können - wollte er aber nicht. „Es gab ein sehr konkretes und lukratives Angebot aus Monaco. Dass man sich damit auseinandersetzt, ist in der Arbeitswelt wohl ganz normal. Aber über meine Entscheidung, beim VfL zu bleiben, musste ich nicht lange nachdenken. Ich habe immer betont, wie verbunden ich mit dem Verein und mit der Region bin. Wolfsburg ist meine zweite Heimat“, so der Keeper. Auch seine Frau Nadine hatte ihren Anteil an der Entscheidung. „Natürlich sprechen wir zu Hause auch über meine Zukunft. Aber uns war schnell klar, dass wir die Reise hier fortsetzen wollen“, sagte der 32-Jährige weiter.

Und diese Reise könnte sogar über 2019 hinausgehen - entweder zwischen den Pfosten oder in einer anderen Funktion. Gern würde der VfL Benaglio nach dessen aktiver Zeit im Klub beschäftigen. „Wir haben uns grob Gedanken gemacht, aber es gibt noch nichts Konkretes. Es könnte sein, dass ich als Trainer auf dem Platz arbeite oder etwas im repräsentativen Bereich mache“, sagt der Torhüter. So weit will Benaglio aber noch gar nicht denken: „Das ist noch sehr weit hin. Ich möchte so lange Fußball spielen, wie es mein Körper mitmacht.“

mwe

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